Ver­lust­ver­rech­nung bei pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten

Bei der Fra­ge der Ver­re­chen­bar­keit von Ver­lus­ten aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten wider­spricht der Bun­des­fi­nanz­hof in einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung der bis­he­ri­gen Mei­nung der Finanz­ver­wal­tung:

Ver­lust­ver­rech­nung bei pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten

Über die Ver­re­chen­bar­keit von Ver­lus­ten aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten i.S. des § 23 EStG, die im Ent­ste­hungs­jahr nicht aus­ge­gli­chen wer­den kön­nen, ist im Jahr der Ver­rech­nung zu ent­schei­den; ein geson­der­tes Fest­stel­lungs­ver­fah­ren sieht die Vor­schrift nicht vor.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Sep­tem­ber 2005 – IX R 21/​04