Ver­sor­gungs­be­zü­ge bei 58er Rege­lung

Ermög­licht der Dienst­herr zum Abbau von Per­so­nal­über­hän­gen sei­nen Beam­ten, die das 58. Lebens­jahr voll­endet und den Höchst­ru­he­ge­halts­satz erreicht haben, in Form einer Son­der­ur­laubs­re­ge­lung unwi­der­ruf­lich die Frei­stel­lung vom Dienst unter Fort­zah­lung von 70 % der Besol­dung bis zur Ver­set­zung in den Ruhe­stand (sog. 58er-Rege­lung), so han­delt es sich hier­bei nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht um „nor­ma­le“ Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Tätig­keit, son­dern um einen „gleich­ar­ti­gen Bezug“ i.S. des § 19 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Buchst. a EStG und damit um in der Ein­kom­men­steu­er begüns­tig­te Ver­sor­gungs­be­zü­ge.

Ver­sor­gungs­be­zü­ge bei 58er Rege­lung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 12. Febru­ar 2009 – VI R 50/​07