Vor­steu­er beim häus­li­chen Arbeits­zim­mer

Gute Nach­rich­ten für alle Selb­stän­di­ge und Unter­neh­mer, die ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer im Eigen­heim betrei­ben: Steht das Eigen­heim im gemein­sa­men Eigen­tum der Ehe­gat­ten, so ver­sag­te das Finanz­amt für das häus­li­che Arbeits­zim­mer eines Ehe­gat­ten antei­lig (ent­spre­chend der Eigen­tums­quo­te des ande­ren Ehe­gat­ten) den Vor­steu­er­ab­zug. Dem ist jetzt der Euro­päi­sche Gerichts­hof ent­ge­gen getre­ten.

Vor­steu­er beim häus­li­chen Arbeits­zim­mer

Denn nach Ansicht des EuGH darf die geleis­te­te Vor­steu­er auch dann voll­stän­dig abge­zo­gen wer­den, wenn bei Ehe­paa­ren nur einer der bei­den Part­ner selbst­stän­dig oder unter­neh­me­risch tätig ist und ihm das Grund­stück nur antei­lig gehört. Denn, so der EuGH, wer beruf­lich inves­tie­re, der müs­se auch den vol­len Steu­er­vor­teil erhal­ten.

Euro­päi­scher Gerichts­hof, Urteil vom 21. April 2005 – C 25/​03