Wer­bungs­kos­ten eines Refe­ren­dars in der Aus­lands-Sta­ge

Auf­wen­dun­gen eines Refe­ren­dars für eine Aus­bil­dungs­sta­ti­on in den USA sind nur im Hin­blick auf den Anteil, der auf den hier­für bezo­ge­nen inlän­di­schen Arbeits­lohn ent­fällt, als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu berück­sich­ti­gen, wenn von der Aus­bil­dungs­sta­ti­on eine steu­er­freie Tätig­keits­ver­gü­tung gezahlt wird (Art. 23 Abs. 2 Satz 1 Buchst. a DBA-USA 1989).

Wer­bungs­kos­ten eines Refe­ren­dars in der Aus­lands-Sta­ge

Die steu­er­freie Tätig­keits­ver­gü­tung ist nach Abzug des hier­auf ent­fal­len­den Anteils der Auf­wen­dun­gen im Rah­men des Pro­gres­si­ons­vor­be­halts zu erfas­sen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 11. Febru­ar 2009 – I R 25/​08