Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs bei wirt­schaft­li­chem Ver­lust einer Dar­le­hens­for­de­rung

Die beruf­li­che Ver­an­las­sung eines von einem Arbeit­neh­mer gewähr­ten Dar­le­hens wird nicht zwin­gend dadurch aus­ge­schlos­sen, dass der Dar­le­hens­ver­trag mit dem allei­ni­gen Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer der Arbeit­ge­be­rin (GmbH) statt mit der insol­venz­be­droh­ten GmbH geschlos­sen wor­den und die Dar­le­hens­va­lu­ta an die­sen geflos­sen ist. Maß­geb­lich sind der beruf­li­che Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang und der damit ver­bun­de­ne kon­kre­te Ver­wen­dungs­zweck des Dar­le­hens.

Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs bei wirt­schaft­li­chem Ver­lust einer Dar­le­hens­for­de­rung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 7. Febru­ar 2008 – VI R 75/​06