Wie­der­ein­set­zung und Aus­schluß­frist

Einem Steu­er­pflich­ti­gen, der die Aus­schluss­frist für die Antrags­ver­an­la­gung ver­säumt hat, weil er sie ohne Ver­schul­den nicht kann­te, kann Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand gewährt wer­den. Hier­durch hat der BFH die erheb­li­chen Här­ten, die mit der Ver­säu­mung der Antrags­frist und dem dar­aus resul­tie­ren­den Aus­schluss vom Ver­an­la­gungs­ver­fah­ren für die betrof­fe­nen Arbeit­neh­mer ver­bun­den sind, bereits nach gel­ten­dem Recht für vie­le Fäl­le gemin­dert.

Wie­der­ein­set­zung und Aus­schluß­frist

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22.05.2006 – VI R 51/​04