Woh­nung oder Wohn­raum?

Da die Eigen­heim­zu­la­ge die Ver­mö­gens­bil­dung durch die Her­stel­lung oder Anschaf­fung von eigen­ge­nutz­tem Wohn­ei­gen­tum und zugleich die eige­ne Woh­nung als Bestand­teil der pri­va­ten Alters­vor­sor­ge för­dern soll, ist nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs die Neu­schaf­fung einer Woh­nung, nicht hin­ge­gen die von Wohn­raum maß­ge­bend.

Woh­nung oder Wohn­raum?

Wer­den die Wohn­räu­me (je 12 qm oder 15 qm) einer Eta­ge, aus­ge­stat­tet mit einer Gemein­schafts­kü­che und einem Gemeinschaftsbad/​WC, eines bis­her als Stu­den­ten­wohn­heim genutz­ten Gebäu­des ins­ge­samt zu einer Eigen­tums­woh­nung umge­baut, wird durch die Bau­maß­nah­men eine Woh­nung i.S. des Eig­Zu­lG neu her­ge­stellt.

Urteil vom 7. Novem­ber 2006 – IX R 19/​05