Zins­ver­bil­lig­tes Arbeit­ge­ber­dar­le­hen

Gewährt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer ein Dar­le­hen zu einem marktübli­chen Zins­satz, erlangt der Arbeit­neh­mer kei­nen lohn­steu­er­lich zu erfas­sen­den Vor­teil.

Zins­ver­bil­lig­tes Arbeit­ge­ber­dar­le­hen

Die Rege­lung in Abschnitt 31 Abs. 8 Satz 3 der Lohn­steu­er-Richt­li­ni­en (LStR 1999) bin­det die Finanz­ge­rich­te nicht in ihren Fest­stel­lun­gen, ob der Arbeit­neh­mer ein Dar­le­hen zu einem markt­üb­li­chen Zins­satz erhal­ten hat. Abschn. 31 Abs. 8 Satz 3 LStR 1999 ent­hält auch kei­ne Wert­fest­set­zung einer obers­ten Finanz­be­hör­de eines Lan­des i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 8 EStG.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 4. Mai 2006 – VI R 28/​05