Der Sta­ti­ker – gewerb­lich oder frei­be­ruf­lich?

Betreu­en ein selb­stän­dig täti­ger und ein ange­stell­ter Inge­nieur jeweils ein­zel­ne Auf­trä­ge und Pro­jek­te eigen­ver­ant­wort­lich und lei­tend, so ist trotz der gleich­ar­ti­gen Tätig­keit eine ggf. im Schät­zungs­we­ge vor­zu­neh­men­de Auf­tei­lung der Ein­künf­te nicht aus­ge­schlos­sen mit der Fol­ge, dass die vom Unter­neh­mens­in­ha­ber selbst betreu­ten Auf­trä­ge und Pro­jek­te der frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit zuzu­ord­nen sind, und nur die von dem Ange­stell­ten betreu­ten Auf­trä­ge und Pro­jek­te zu gewerb­li­chen Ein­künf­ten füh­ren.

Der Sta­ti­ker – gewerb­lich oder frei­be­ruf­lich?

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Okto­ber 2008 – VIII R 53/​07