Gewer­be­ver­lust und Gesell­schaf­ter

Der vor­trags­fä­hi­ge Gewer­be­ver­lust i.S. von § 10a GewStG ist bei Gesell­schaf­ter­wech­sel in einer Per­so­nen­ge­sell­schaft nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs mit­un­ter­neh­mer­be­zo­gen zu ermit­teln. Hier­für sind die Gewer­be­er­trä­ge des Anrech­nungs­jah­res und die Fehl­be­trä­ge des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res nach dem Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel und unter Berück­sich­ti­gung von Son­der­be­triebs­ein­nah­men und ‑aus­ga­ben den Mit­un­ter­neh­mern zuzu­ord­nen. Das Merk­mal der Unter­neh­mer­iden­ti­tät erfor­dert nicht auch Betei­li­gungs­iden­ti­tät.

Gewer­be­ver­lust und Gesell­schaf­ter

BFH, Urteil vom 17. Janu­ar 2006 – VIII R 96/​04