Grund­stücks­über­tra­gung und Erb­bau­recht in der Gewer­be­steu­er

Eine Ren­te im Sin­ne des § 8 Nr. 2 GewStG (in der Fas­sung vor dem Jah­res­steu­er­ge­setz 2008) liegt nicht vor, wenn als Gegen­leis­tung für die Über­tra­gung eines Ver­mö­gens­ge­gen­stan­des wie­der­keh­ren­de Bezü­ge ver­ein­bart wer­den, die nicht der Ver­sor­gung des Ver­äu­ße­rers die­nen.

Grund­stücks­über­tra­gung und Erb­bau­recht in der Gewer­be­steu­er

Wird an einem bebau­ten Grund­stück ein Erb­bau­recht bestellt und als Gegen­leis­tung für den Über­gang des Eigen­tums an den Gebäu­den ein über die Lauf­zeit des Erb­bau­rechts­ver­tra­ges ver­teil­tes gleich­blei­ben­des Ent­gelt ver­ein­bart, wer­den die in den Erb­bau­zin­sen auf die Gebäu­de ent­hal­te­nen Zins­an­tei­le dem Gewinn gemäß § 8 Nr. 1 GewStG i.d.F. vor dem JStG 2008 zur Hälf­te hin­zu­ge­rech­net.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 18. März 2009 – I R 9/​08