Betriebsaufspaltung -und die erweiterte Kürzung für Grundbesitz

Betriebs­auf­spal­tung ‑und die erwei­ter­te Kür­zung für Grund­be­sitz

Ein Besitz-Ein­zel­un­­­ter­­neh­­men, das im Rah­men einer Betriebs­auf­spal­tung Grund­be­sitz an eine Betriebs-Kapi­­tal­ge­­sel­l­­schaft ver­pach­tet, kann die erwei­ter­te Kür­zung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG auch dann nicht in Anspruch neh­men, wenn die Betriebs-Kapi­­tal­ge­­sel­l­­schaft ver­mö­gens­ver­wal­tend tätig ist. Selbst wenn in einem der­ar­ti­gen Fall die Betriebs-Kapi­­tal­ge­­sel­l­­schaft die Vor­aus­set­zun­gen für die Inan­spruch­nah­me der erwei­ter­ten Kür­zung erfüllt,

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Verschmelzung der Ober- auf die Unterpersonengesellschaft - und der Wegfall des gewerblichen Verlustvortrags

Ver­schmel­zung der Ober- auf die Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft – und der Weg­fall des gewerb­li­chen Ver­lust­vor­trags

Im Fal­le sog. dop­pel­stö­cki­ger Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist die Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft nicht nur Gesell­schaf­te­rin, son­dern unter der Vor­aus­set­zung auch Mit­un­ter­neh­me­rin der Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft und damit Trä­ge­rin des Ver­lust­ab­zugs, dass sie an letz­te­rer Gesell­schaft mit­un­ter­neh­me­risch betei­ligt ist, also selbst die all­ge­mei­nen Merk­ma­le des Mit­un­ter­neh­mer­be­griffs erfüllt. Gemäß § 10a Satz 1 GewStG wird der maß­ge­ben­de Gewer­be­er­trag um

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Der EDV-Autodidakt als Freiberufler

Der EDV-Auto­di­dakt als Frei­be­ruf­ler

Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird. Gewer­be­be­trieb in die­sem Sin­ne ist ein gewerb­li­ches Unter­neh­men i.S. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG). Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb erzielt gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG, wer ein gewerb­li­ches Unter­neh­men betreibt. Dies

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Der aufgehobene Gewerbesteuerbescheid - und die Versagung der Tarifbegrenzung

Der auf­ge­ho­be­ne Gewer­be­steu­er­be­scheid – und die Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung

1. Wird der Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid auf­grund eines Rechts­be­helfs auf­ge­ho­ben, weil der Steu­er­pflich­ti­ge eine selb­stän­di­ge Tätig­keit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG aus­übt, ist das Finanz­amt nach § 174 Abs. 4 AO im Grund­satz berech­tigt, den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid durch Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung gemäß § 32c EStG a.F. zu ändern. In die­sem Fall beru­hen

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Kapitalgesellschaft -> Personengesellschaft -> Schwesterpersonengesellschaft

Kapi­tal­ge­sell­schaft -> Per­so­nen­ge­sell­schaft -> Schwes­ter­per­so­nen­ge­sell­schaft

Der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen inner­halb der Fünf-Jah­­res-Frist die Gewin­ne aus einer oder meh­re­ren Ver­äu­ße­run­gen einer der in § 18 Abs. 4 Sät­ze 1 und 2 UmwStG genann­ten Sach­ge­samt­hei­ten, soweit hier­in stil­le Reser­ven ent­hal­ten sind, die dem von der Kapi­tal­ge­sell­schaft zur Per­so­nen­ge­sell­schaft über­ge­gan­ge­nen Betriebs­ver­mö­gen zuzu­ord­nen sind. Der Gewer­be­steu­er unter­liegt damit auch der Über­gang des

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Beginn der sachlichen Gewerbesteuerpflicht bei Einschiffsgesellschaften - und die Devisen-Termingeschäfte

Beginn der sach­li­chen Gewer­be­steu­er­pflicht bei Ein­schiffs­ge­sell­schaf­ten – und die Devi­sen-Ter­min­ge­schäf­te

Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb der Gewer­be­steu­er. Die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be beginnt, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines Gewer­be­be­triebs erfüllt sind (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG in Ver­bin­dung mit § 15 Abs. 2 bzw. Abs. 3 EStG) und der Gewer­be­be­trieb in Gang gesetzt wor­den

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Vermögensverwaltungs-GmbH im Gründungsstadium - und die Gewerbesteuer

Ver­mö­gens­ver­wal­tungs-GmbH im Grün­dungs­sta­di­um – und die Gewer­be­steu­er

Bei einer rein ver­mö­gens­ver­wal­ten­den GmbH im Grün­dungs­sta­di­um besteht vor ihrer Ein­tra­gung ins Han­dels­re­gis­ter kei­ne Gewer­be­steu­er­pflicht. Nach § 2 Abs. 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er zunächst nur der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb (§ 1 Gewer­be­­steu­er-Durch­­­füh­­rungs­­­ver­­or­d­­nung). Nach stän­di­ger Recht­spre­chung beginnt des­halb die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen

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Sonderbetriebseinnahmen einer Immobilien-KG - mit ausschließlich ausländischen Immobilien

Son­der­be­triebs­ein­nah­men einer Immo­bi­li­en-KG – mit aus­schließ­lich aus­län­di­schen Immo­bi­li­en

Die im Rah­men der Fond­s­in­iti­ie­rung erziel­ten Son­der­be­triebs­ein­nah­men der Gesell­schaf­ter (Initia­to­ren) eines geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds in der Form einer gewerb­lich gepräg­ten GmbH & Co. KG mit aus­schließ­lich in den Nie­der­lan­den bele­ge­nem Grund­be­sitz sind regel­mä­ßig dem inlän­di­schen Gewer­be­er­trag der KG zuzu­rech­nen, wenn die­se im Inland eine Betriebs­stät­te unter­hält. Eine Betriebs­stät­te im Sinn von §

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Verlustübernahme eines stillen Gesellschafters - und die gewerbesteuerliche Hinzurechnung

Ver­lust­über­nah­me eines stil­len Gesell­schaf­ters – und die gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Die Betrags­gren­ze für die Hin­zu­rech­nung (§ 8 Nr. 1 GewStG 2002 i.d.F. des UntS­tRefG 2008) von 100.000 EUR ist im Fall einer nega­ti­ven Sum­me der hin­zu­zu­rech­nen­den Finan­zie­rungs­an­tei­le nicht spie­gel­bild­lich anzu­wen­den. Lau­tet daher die Sum­me der Ein­zel­hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge auf einen Betrag zwi­schen ./​. 1 € und ./​. 100.000 €, dann ist ein Vier­tel die­ser Sum­me dem

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Vorgänge im zeitlichen Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe - und der Gewerbeertrag

Vor­gän­ge im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Betriebs­auf­ga­be – und der Gewer­be­er­trag

Nach § 7 Abs. 1 Satz 1 GewStG ist Gewer­be­er­trag vor­be­halt­lich der Hin­zu­rech­nun­gen und Kür­zun­gen nach §§ 8, 9 GewStG der nach den Vor­schrif­ten des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes oder des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes zu ermit­teln­de Gewinn aus dem Gewer­be­be­trieb. Die­ser ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs um sol­che Bestand­tei­le zu berei­ni­gen, die nicht mit dem Wesen der Gewer­be­steu­er

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Vercharterung von Handelsschiffen - und die gewerbesteuerliche Kürzung bei Weitervercharterung

Ver­char­te­rung von Han­dels­schif­fen – und die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung bei Wei­ter­ver­char­te­rung

Die Wei­ter­ver­char­te­rung von Han­dels­schif­fen führt beim Zweit­ver­char­te­rer nur dann zur Fik­ti­on einer aus­län­di­schen Betriebs­stät­te i.S. des § 9 Nr. 3 Satz 2 GewStG 2002, wenn die­ser die Schif­fe selbst aus­ge­rüs­tet hat. Nach § 9 Nr. 3 Satz 1 GewStG 2002 ist die Sum­me des Gewinns und der Hin­zu­rech­nun­gen um den Teil des Gewer­be­er­trags eines inlän­di­schen Unter­neh­mens

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Auslandsbetriebsstätten - und die Währungsverluste

Aus­lands­be­triebs­stät­ten – und die Wäh­rungs­ver­lus­te

Ist eine deut­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft (Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft) an einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt, min­dert ein Wäh­rungs­ver­lust aus der Liqui­da­ti­on der aus­län­di­schen Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft nicht den im Inland steu­er­pflich­ti­gen Gewer­be­er­trag. Sind die aus der Betei­li­gung an einer Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft erziel­ten und nach einem Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung befrei­ten aus­län­di­schen (hier: US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen) Ein­künf­te gemäß § 180

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Verschmelzung - und der Verlust des Beteiligungsaufwands

Ver­schmel­zung – und der Ver­lust des Betei­li­gungs­auf­wands

Befin­det sich die Betei­li­gung an der über­tra­gen­den GmbH im Betriebs­ver­mö­gen des über­neh­men­den Allein­ge­sell­schaf­ters, der als Ein­zel­ge­wer­be­trei­ben­der sei­nen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermit­telt, ist es nicht mög­lich, den Betei­li­gungs­auf­wand vor dem steu­er­li­chen Über­tra­gungs­stich­tag der Ver­schmel­zung mit der Begrün­dung als Betriebs­aus­ga­be abzu­zie­hen, der Auf­wand sei infol­ge auf­ge­lau­fe­ner Ver­lus­te der GmbH bereits

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Verschmelzung einer GmbH auf das Einzelunternehmen des Alleingesellschafters - und der Übernahmeverlust

Ver­schmel­zung einer GmbH auf das Ein­zel­un­ter­neh­men des Allein­ge­sell­schaf­ters – und der Über­nah­me­ver­lust

Die Rege­lung in § 18 Abs. 2 UmwStG 2002, wonach ein Über­nah­me­ge­winn oder ‑ver­lust gewer­be­steu­er­lich nicht zu erfas­sen ist, ist mit dem GG ver­ein­bar. Der auf der Ver­schmel­zung beru­hen­de Über­nah­me­ver­lust bleibt für gewer­be­steu­er­recht­li­che Zwe­cke nach § 18 Abs. 2 UmwStG 2002 unbe­rück­sich­tigt. Dort heißt es, dass ein Über­nah­me­ge­winn oder ‑ver­lust nicht zu

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Einnahmen-Überschuss-Rechnung - und die Teilwertabschreibung

Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung – und die Teil­wert­ab­schrei­bung

Ermit­telt ein Gewer­be­trei­ben­der sei­nen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG, so ist im Rah­men die­ser Gewinn­ermitt­lungs­art eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf die GmbH-Betei­­li­gung nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG nicht zuläs­sig. Der Betei­li­gungs­auf­wand ist im Rah­men der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung auch nicht unter dem Gesichts­punkt eines end­gül­ti­gen Ver­lusts der Betei­li­gung als Betriebs­aus­ga­be zu berück­sich­ti­gen. Eben­so

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Gewerbliche Einkünfte einer Ärzte-GbR

Gewerb­li­che Ein­künf­te einer Ärz­te-GbR

Die Ein­künf­te einer Ärz­­te-GbR sind ins­ge­samt sol­che aus Gewer­be­be­trieb, wenn die GbR auch Ver­gü­tun­gen aus ärzt­li­chen Leis­tun­gen erzielt, die in nicht uner­heb­li­chem Umfang ohne lei­ten­de und eigen­ver­ant­wort­li­che Betei­li­gung der Mit­­un­­­ter­­neh­­mer-Gesel­l­­schaf­­ter erbracht wer­den. Eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­fal­tet nur dann eine Tätig­keit, die die Aus­übung eines frei­en Berufs i.S. von § 18 EStG

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Gewerbesteuer - und die Mitteilungen des Finanzamtes an die Gemeinde

Gewer­be­steu­er – und die Mit­tei­lun­gen des Finanz­am­tes an die Gemein­de

Für eine all­ge­mei­ne Leis­tungs­kla­ge einer (ver­meint­li­chen) Organ­ge­sell­schaft, mit der das Finanz­amt ver­ur­teilt wer­den soll, eine von ihm im Besteue­rungs­ver­fah­ren des (ver­meint­li­chen) Organ­trä­gers gemach­te Mit­tei­lung an die zur Fest­set­zung der Gewer­be­steu­er zustän­di­ge Gemein­de inhalt­lich zu kor­ri­gie­ren, fehlt die Kla­ge­be­fug­nis. Gemäß § 40 Abs. 1 FGO kann durch Kla­ge u.a. die Ver­ur­tei­lung zu

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Hinzurechnungen in der Gewerbesteuer

Hin­zu­rech­nun­gen in der Gewer­be­steu­er

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Rich­ter­vor­la­ge des Finanz­ge­richts Ham­burg zur Fra­ge, ob die für die Bemes­sung der Gewer­be­steu­er nach dem Gewer­be­er­trag ab dem Jahr 2008 vor­ge­se­he­ne teil­wei­se Hin­zu­rech­nung von ver­aus­gab­ten Zin­sen, Mie­ten und Pach­ten zum Gewinn aus Gewer­be­be­trieb nach § 8 Nr. 1 Buch­sta­ben a, d und e GewStG mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des

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Gewerbesteuersachen - und der Streitwert

Gewer­be­steu­er­sa­chen – und der Streit­wert

Die Höhe der Gerichts­ge­büh­ren rich­tet sich nach dem Streit­wert (§ 3 Abs. 1, § 34 Abs. 1 GKG) sowie den in Anla­ge 1 zu § 3 Abs. 2 GKG auf­ge­führ­ten Gebüh­ren­tat­be­stän­den. Der Streit­wert ist in Ver­fah­ren u.a. vor den Gerich­ten der Finanz­ge­richts­bar­keit nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­be­nen Bedeu­tung der

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Betriebsveräußerung - und die Veräußerung einer weiteren Beteiligung

Betriebs­ver­äu­ße­rung – und die Ver­äu­ße­rung einer wei­te­ren Betei­li­gung

§ 16 Abs. 3 Satz 5 EStG ist als typi­sie­ren­de Miss­brauchs­ver­hin­de­rungs­vor­schrift über § 7 Satz 1 GewStG auch gewer­be­steu­er­lich anzu­wen­den. Eine teleo­lo­gi­sche Reduk­ti­on des § 7 Satz 1 GewStG kommt nicht in Betracht, soweit ein Mit­un­ter­neh­mer zunächst eine in sei­nem Son­der­be­triebs­ver­mö­gen gehal­te­ne GmbH-Betei­­li­gung an sei­ne Mit­un­ter­neh­mer­schaft ver­äu­ßert, um sodann sei­nen gesam­ten Mit­un­ter­neh­mer­an­teil an einen Drit­ten zu

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Betriebspacht - der Gewerbeertrag und die Hinzurechnung der Pachtzinsen

Betriebs­pacht – der Gewer­be­er­trag und die Hin­zu­rech­nung der Pacht­zin­sen

Nach § 8 Nr. 7 Satz 1 GewStG 2002 a.F. wird dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb die Hälf­te der Miet- und Pacht­zin­sen hin­zu­ge­rech­net, die für die Benut­zung der nicht in Grund­be­sitz bestehen­den Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens, die im Eigen­tum eines ande­ren ste­hen, ange­fal­len und bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind. Nach § 8 Nr.

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Projektleitung bei der Einführung von SAP - steuerlich gesehen

Pro­jekt­lei­tung bei der Ein­füh­rung von SAP – steu­er­lich gese­hen

Ein diplo­mier­ter Betriebs­wirt, der als Pro­jekt­lei­ter bei der Ein­füh­rung von SAP in einem Unter­neh­men tätig ist, übt kei­ne selb­stän­di­ge Tätig­keit als bera­ten­der Betriebs­wirt oder einen ähn­li­chen Beruf aus, son­dern ist im Sin­ne der BFH-Rech­t­­spre­chung als EDV-Bera­­ter gewerb­lich tätig. Die Tätig­keit eines betriebs­wirt­schaft­li­chen EDV-Bera­­ters im Bereich der Anwen­der­soft­ware­ent­wick­lung unter­fällt nach der

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Gewerbliche Einkünfte eines EDV-Beraters

Gewerb­li­che Ein­künf­te eines EDV-Bera­ters

Die Tätig­keit eines EDV-Bera­­ters ohne (Fach-)Hochschulabschluss im Fach Infor­ma­tik ist nur dann als inge­nieur­ähn­lich und damit frei­be­ruf­lich zu qua­li­fi­zie­ren, wenn er nach­wei­sen kann, dass er sich das Wis­sen eines Infor­ma­ti­kers mit Bache­lor­ab­schluss in ver­gleich­ba­rer Brei­te und Tie­fe auf ande­re Wei­se im Wege der Fort­bil­dung und/​oder des Selbst­stu­di­ums oder ggf. anhand

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Grundstückspacht - umsatzabhängige Pachtzahlungen und die gewerbesteuerliche Hinzurechnung

Grund­stücks­pacht – umsatz­ab­hän­gi­ge Pacht­zah­lun­gen und die gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Gemäß § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2002 n.F. wer­den dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb ‑unter wei­te­ren, hier nicht strei­ti­gen Vor­­aus­­se­t­zu­n­­gen- ein Vier­tel der Sum­me aus drei­zehn Zwan­zigs­tel der Miet- und Pacht­zin­sen für die Benut­zung der unbe­weg­li­chen Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens, die im Eigen­tum eines ande­ren ste­hen, wie­der hin­zu­ge­rech­net. Nach der zur Ver­mie­tung und

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Einbringung von Grundstücken in eine Personengesellschaft - und der gewerbliche Grundstückshandel

Ein­brin­gung von Grund­stü­cken in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der gewerb­li­che Grund­stücks­han­del

Bei der Beur­tei­lung der Fra­ge, ob ein Steu­er­pflich­ti­ger als gewerb­li­cher Grund­stücks­händ­ler anzu­se­hen ist, sind die­sem eben­falls die Grund­stücks­ge­schäf­te zuzu­rech­nen, die von einer Per­so­nal­ge­sell­schaft, an der er betei­ligt ist, getä­tigt wur­den . Auch die Ein­brin­gung von Grund­stü­cken in die­se Per­so­nen­ge­sell­schaft ist als Ver­äu­ße­rung durch den Steu­er­pflich­ti­gen anzu­se­hen. Bei der Prü­fung des

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Grundstücksverkauf und Grundstückseinbringung als Betriebsaufgabe

Grund­stücks­ver­kauf und Grund­stücks­ein­brin­gung als Betriebs­auf­ga­be

Gewer­be­steu­er­recht­lich führt die Ver­äu­ße­rung von Grund­stü­cken eines gewerb­li­chen Grund­stücks­händ­lers anläss­lich der Betriebs­auf­ga­be zu einem lau­fen­den Gewinn und nicht zu einem Auf­ga­be­ge­winn. Dies gilt auch bei einer Ein­brin­gung von Grund­stü­cken zum Teil­wert gegen Über­nah­me von Ver­bind­lich­kei­ten und Ein­räu­mung einer Dar­le­hens­for­de­rung. Nach der stän­di­gen BFH-Rech­t­­spre­chung geht nicht jeder Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung

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