Rück­wir­ken­de Ände­rung des Gewer­be­steu­er­ge­set­zes

Die im Jah­res­steu­er­geetz 2007 ein­ge­führ­te Rege­lung zur gewer­be­steu­er­li­chen Ver­rech­nung von Ver­lus­ten einer Per­so­nen­ge­sell­schaft wird jetzt doch nicht das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt beschäf­ti­gen. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat zwar im April 2007 zwei bei ihm anhän­gi­ge Ver­fah­ren wegen der sei­ner Ansicht nach gege­be­nen Ver­fas­sungs­wid­rig­keit die­ser Rege­lung dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt vor­ge­legt, die­se Vor­la­ge jetzt aber zurück­ge­zo­gen, nach­dem die betei­lig­ten Finanz­äm­ter zwi­schen­zeit­lich den Kla­gen statt­ge­ge­ben und damit den Kla­gen das Rechts­schutz­be­dürf­nis ent­zo­gen haben. Honi soit qui mal i pen­se.

Rück­wir­ken­de Ände­rung des Gewer­be­steu­er­ge­set­zes

Aus der durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2007 ein­ge­führ­ten Rege­lung kön­nen sich Nach­tei­le bei der gewer­be­steu­er­li­chen Ver­rech­nung von Ver­lus­ten einer Per­so­nen­ge­sell­schaft erge­ben, wenn ein Gesell­schaf­ter aus­schei­det. Die jetzt gel­ten­de Rege­lung war auch mit Wir­kung für die Ver­gan­gen­heit in Kraft gesetzt wor­den, in der noch eine güns­ti­ge­re Recht­spre­chung des BFH gegol­ten hat­te. Die nach­tei­li­ge Rück­wir­kung hat­te der BFH als ver­fas­sungs­wid­rig beur­teilt.