Kla­ge gegen einen Schät­zungs­be­scheid – und die Bezeich­nung des Gegen­stands des Kla­ge­be­geh­rens

Die Bezeich­nung des Gegen­stands des Kla­ge­be­geh­rens erfor­dert im Fal­le der Kla­ge gegen einen Schät­zungs­be­scheid nach stän­di­ger Recht­spre­chung grund­sätz­lich sub­stan­ti­ier­te Dar­le­gun­gen dazu, wes­halb die geschätz­ten Besteue­rungs­grund­la­gen zu hoch ange­setzt wur­den 1.

Kla­ge gegen einen Schät­zungs­be­scheid – und die Bezeich­nung des Gegen­stands des Kla­ge­be­geh­rens

Hier­für kann (aus­nahms­wei­se) dann ein bestimm­ter Kla­ge­an­trag aus­rei­chen, wenn der Sach­ver­halt, um den gestrit­ten wird, in gro­ben Zügen aus der Ein­spruchs­ent­schei­dung oder einer Ein­spruchs­be­grün­dung, auf die Bezug genom­men wird, erkenn­bar ist 2.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 15. Janu­ar 2015 – I B 45/​14

  1. vgl. BFH, Beschluss vom 31.07.2007 – VIII B 41/​05, BFH/​NV 2007, 2304; BFH, Beschluss vom 30.09.2014 – I B 164/​13[]
  2. BFH, Urteil vom 11.02.2003 – VII R 18/​02, BFHE 201, 409, BSt­Bl II 2003, 606[]