Abkom­mens­recht­li­ches Schach­tel­pri­vi­leg 2002

Die für die Ermitt­lung des Ein­kom­mens der Organ­ge­sell­schaft in § 15 Nr. 2 KStG 2002 i.d.F. bis zur Ände­rung durch das Steu­er­ver­güns­ti­gungs­ab­bau­ge­setz vom 16. Mai 20031 bestimm­te Nicht­an­wen­dung der Brut­to­me­tho­de des § 8b Abs. 1 bis 6 KStG 2002 erstreck­te sich im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2002 nicht auf Gewinn­an­tei­le aus der Betei­li­gung an einer aus­län­di­schen Gesell­schaft, die nach den Vor­schrif­ten eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens von der Besteue­rung aus­zu­neh­men sind (sog. Schach­tel­pri­vi­leg). Die Ein­be­zie­hung auch sol­cher Gewinn­an­tei­le durch § 15 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des Steu­er­ver­güns­ti­gungs­ab­bau­ge­set­zes fin­det erst­mals im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2003 Anwen­dung.

Abkom­mens­recht­li­ches Schach­tel­pri­vi­leg 2002

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Janu­ar 2009 – I R 47/​08

  1. BGBl I 2003, 660, BSt­Bl I 2003, 321 []