Abzugs­ver­bot für nega­ti­ve Akti­en­ge­win­ne aus Invest­ment­fonds

Das Abzugs­ver­bot für nega­ti­ve Akti­en­ge­win­ne einer Kapi­tal­ge­sell­schaft aus der Rück­ga­be von Antei­len an inlän­di­schen Invest­ment­fonds (§ 40a Abs. 1 Satz 2 KAGG in Ver­bin­dung mit § 8b Abs. 3 KStG 1999) ist im Jahr 2001 nur inso­weit anwend­bar, als die Gewinn­min­de­run­gen auf Betei­li­gun­gen der Invest­ment­fonds an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten beru­hen.

Abzugs­ver­bot für nega­ti­ve Akti­en­ge­win­ne aus Invest­ment­fonds

Die Beschrän­kung des Abzugs­ver­bots auf nega­ti­ve Akti­en­ge­win­ne, die auf Betei­li­gun­gen der Invest­ment­fonds an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten beru­hen, ver­stößt gegen Art. 56 EG [1].

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 28. Okto­ber 2009 – I R 27/​08

  1. Anschluss an EuGH, Urteil vom 22.01.2009 – C‑377/​07 "STEKO Indus­trie­mon­ta­ge GmbH", IStR 2009, 133[]