Arbeit­neh­mer­pro­duk­ti­ons­ge­nos­sen­schaf­ten

Leis­tet eine Genos­sen­schaft an ihre Mit­glie­der Zah­lun­gen, die sie frem­den Drit­ten unter ansons­ten ver­gleich­ba­ren Umstän­den nicht gewährt, so sind die gezahl­ten Beträ­ge nur unter den Vor­aus­set­zun­gen und in den Gren­zen des § 22 KStG gewinn­min­dernd zu berück­sich­ti­gen.

Arbeit­neh­mer­pro­duk­ti­ons­ge­nos­sen­schaf­ten

Mit­glie­der­ge­schäf­te i.S. des § 22 Abs. 1 Satz 1 KStG sind nur sol­che Geschäf­te, bei denen die Mit­glie­der der Genos­sen­schaft als Unter­neh­mer gegen­über­tre­ten. Ein Mit­glie­der­ge­schäft liegt daher nicht vor, wenn die Genos­sen aus­schließ­lich im Rah­men von Arbeits­ver­hält­nis­sen für die Genos­sen­schaft tätig sind.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 24. April 2007 – I R 37/​06