Gewinn­aus­schüt­tung bei geän­der­tem Jah­res­ab­schluss

Die Gewinn­aus­schüt­tung bei einer prü­fungs­pflich­ti­gen GmbH beruht nicht auf einem den gesell­schafts­recht­li­chen Vor­schrif­ten ent­spre­chen­den Gewinn­ver­tei­lungs­be­schluss für ein abge­lau­fe­nes Wirt­schafts­jahr (§ 27 Abs. 3 Satz 1 KStG 1991), wenn der geprüf­te Jah­res­ab­schluss durch die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung geän­dert wird und der Bestä­ti­gungs­ver­merk des Abschluss­prü­fers über die Nach­trags­prü­fung (§ 316 Abs. 3 HGB) erst nach Ablauf der in § 173 Abs. 3 Satz 2 AktG ange­führ­ten Frist erteilt wird.

Gewinn­aus­schüt­tung bei geän­der­tem Jah­res­ab­schluss

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. August 2006 – I R 40/​05