Her­stel­lung einer Aus­schüt­tungs­be­las­tung nach § 27 KStG a.F.

Eine Gewinn­aus­schüt­tung kann nur inso­weit "für ein abge­lau­fe­nes Wirt­schafts­jahr" i.S. des § 27 Abs. 3 Satz 1 KStG 1999 erfol­gen, als sich aus dem Jah­res­ab­schluss für das betref­fen­de Wirt­schafts­jahr ein ver­tei­lungs­fä­hi­ger Gewinn ergibt. Dar­an fehlt es, soweit in dem Jah­res­ab­schluss eine Rück­la­ge für eige­ne Antei­le gebil­det wor­den ist, die nach den gesell­schafts­recht­li­chen Vor­schrif­ten in jenem Wirt­schafts­jahr nicht auf­ge­löst wer­den durf­te.

Her­stel­lung einer Aus­schüt­tungs­be­las­tung nach § 27 KStG a.F.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 29. April 2009 – I R 44/​08