Nach­träg­li­che Erhö­hung einer Pen­si­ons­zu­sa­ge

Der von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­te Grund­satz, nach dem sich der beherr­schen­de Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer einer Kapi­tal­ge­sell­schaft einen Pen­si­ons­an­spruch regel­mä­ßig nur erdie­nen kann, wenn zwi­schen dem Zusa­ge­zeit­punkt und dem vor­ge­se­he­nen Ein­tritt in den Ruhe­stand noch ein Zeit­raum von min­des­tens 10 Jah­ren liegt, gilt sowohl für Erst­zu­sa­gen einer Ver­sor­gungs­an­wart­schaft als auch für nach­träg­li­che Erhö­hun­gen einer bereits erteil­ten Zusa­ge.

Nach­träg­li­che Erhö­hung einer Pen­si­ons­zu­sa­ge

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Sep­tem­ber 2008 – I R 62/​07