Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Im Rah­men der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zur Ände­rung der Ein­kom­men­steu­er-Richt­li­ni­en 2005 1 wur­den die Min­dest­pen­si­ons­al­ter, die bei der Bewer­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für beherr­schen­de Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten zu berück­sich­ti­gen sind, neu gere­gelt. Die geän­der­te Richt­li­nie gilt grund­sätz­lich ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 und damit für Wirt­schafts­jah­re, die nach dem 31. Dezem­ber 2007 enden.

Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Nach Ansicht der Finanz­ver­wal­tung ist es dabei nicht zu bean­stan­den, wenn die geän­der­ten Min­dest­pen­si­ons­al­ter nach R 6a Abs. 8 EStR in der Fas­sung der EStÄR 2008 erst­mals in der Bilanz des Wirt­schafts­jah­res berück­sich­tigt wer­den, das nach dem 30. Dezem­ber 2009 endet. Der Über­gang hat ein­heit­lich für alle betrof­fe­nen Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen des Unter­neh­mens zu erfol­gen.

Eine Ver­tei­lung oder Ver­rech­nung des Unter­schieds­be­tra­ges, der auf der erst­ma­li­gen Berück­sich­ti­gung der geän­der­ten Min­dest­pen­si­ons­al­ter beruht, kommt dage­gen nicht in Betracht.

Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen, Schrei­ben vom 10. Juli 2009 ‑IV C 6 – S 2176/​07/​10004 [2009/​0439435]

  1. Ein­kom­men­steu­er-Ände­rungs­richt­li­ni­en 2008 – EStÄR 2008 – vom 18. Dezem­ber 2008, BSt­Bl 2008 I S. 1017[]