Sach­ein­la­ge in eine GmbH – und die Dritt­an­fech­tungs­kla­ge der GmbH-Gesell­schaf­ter

Eine Kla­ge gegen einen die (bei­gela­de­ne) GmbH betref­fen­den Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid ist als Dritt­an­fech­tungs­kla­ge der Gesell­schaf­ter zuläs­sig, soweit auch deren Rechts­po­si­ti­on von dem Bescheid betrof­fen wird und sie dadurch beschwert sind.

Sach­ein­la­ge in eine GmbH – und die Dritt­an­fech­tungs­kla­ge der GmbH-Gesell­schaf­ter

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs 1 haben die Gesell­schaf­ter die Befug­nis, im Wege der Dritt­an­fech­tung gel­tend zu machen, dass das Finanz­amt bei der Besteue­rung der GmbH im Ein­brin­gungs­jahr einen zu hohen Wert für die ein­ge­brach­ten Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­le ange­setzt habe.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Sep­tem­ber 2018 – I R 19/​16

  1. vgl. BFH, Urtei­le vom 08.06.2011 – I R 79/​10, BFHE 234, 101, BSt­Bl II 2012, 421; und vom 25.04.2012 – I R 2/​11, BFH/​NV 2012, 1649; BFH, Beschluss vom 06.02.2014 – I B 168/​13, BFH/​NV 2014, 921; vgl. auch BFH, Urteil vom 15.06.2016 – I R 69/​15, BFHE 254, 299, BSt­Bl II 2017, 75[]