Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung bei inlän­di­scher Betriebs­stät­te

Über­trägt eine Kapi­tal­ge­sell­schaft einer mit ihr ver­bun­de­nen Gesell­schaft die Lei­tung ihrer Geschäf­te, so kann ein dafür gezahl­tes Ent­gelt eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung sein. Müssen die für die Auf­trag­neh­me­rin tätig wer­den­den Per­so­nen in zeit­li­cher Hin­sicht den Ein­satz eines in Voll­zeit beschäf­tig­ten Geschäfts­füh­rers erbrin­gen, so ist die Ange­mes­sen­heit des Ent­gelts nach den Maß­stä­ben zu bestim­men, die für die Ermitt­lung ange­mes­se­ner Geschäfts­füh­rer­be­zü­ge gel­ten.

Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung bei inlän­di­scher Betriebs­stät­te

Eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung ist einer inlän­di­schen Betriebs­stät­te zuzu­rech­nen, wenn sie auf einem Vor­gang beruht, der sich im Auf­wand die­ser Betriebs­stät­te nie­der­ge­schla­gen hat.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 5. März 2008 – I B 171/​07