Ver­lust­ver­rech­nung bei Ver­schmel­zung von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten

Nach § 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG 1995 i.d.F. des Unt­StRFoG geht ein ver­blei­ben­der Ver­lust­vor­trag auch dann auf die über­neh­men­de Kör­per­schaft über, wenn nicht die­se, son­dern ein ande­res Unter­neh­men den Ver­lust­be­trieb fort­führt.

Ver­lust­ver­rech­nung bei Ver­schmel­zung von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten

Ein auf den Schluss des Ver­schmel­zungs­jah­res fest­ge­stell­ter ver­blei­ben­der Ver­lust­vor­trag ist unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG 1995 i.d.F. des Unt­StRFoG erst­mals bei der Besteue­rung der über­neh­men­den Kör­per­schaft für das Ver­schmel­zungs­jahr zu berück­sich­ti­gen [1].

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 27. Mai 2009 – I R 94/​08

  1. Fort­ent­wick­lung des BFH-Urteils vom 31. Mai 2005 – I R 68/​03, BFHE 209, 535, BStBl II 2006, 380[]