Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge beim EK 45

Wur­de für eine Aus­schüt­tung EK 45 ver­wen­det und stellt sich spä­ter her­aus, dass ein höhe­res EK 45 als ursprüng­lich ange­nom­men für die Aus­schüt­tung zur Ver­fü­gung stand, schreibt § 54 Abs. 10a KStG 1999 die Ver­wen­dung des EK 45 im ursprüng­lich beschei­nig­ten Umfang fest. Hat sich nach­träg­lich zugleich der Bestand an EK 40 ver­min­dert, so dass nun­mehr nicht mehr aus­rei­chend belas­te­tes EK zur Finan­zie­rung der Aus­schüt­tung vor­han­den ist, ist die Aus­schüt­tung inso­weit mit dem EK 02 zu ver­rech­nen. Da § 54 Abs. 10a und § 28 Abs. 4 KStG 1999 die­se Rechts­fol­gen aus­drück­lich vor­schrei­ben, ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Gesetz­ge­ber sie bewusst gewählt hat und das Gesetz inso­weit nicht lücken­haft ist.

Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge beim EK 45

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. Sep­tem­ber 2007 – I R 8/​07