Akti­en­an­kaufs­recht als lohn­steu­er­li­cher Vor­teil

Ob eine Zuwen­dung des Arbeit­ge­bers an den Arbeit­neh­mer durch das Dienst­ver­hält­nis ver­an­lasst ist und zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit führt oder ob sie auf­grund einer Son­der­rechts­be­zie­hung zwi­schen Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer einer ande­ren Ein­kunfts­art oder dem nicht ein­kom­men­steu­er­ba­ren Bereich zuzu­rech­nen ist, obliegt in ers­ter Linie der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung durch das Finanz­ge­richt.

Akti­en­an­kaufs­recht als lohn­steu­er­li­cher Vor­teil

Wer­den einem Arbeit­neh­mer vom Arbeit­ge­ber oder einem Drit­ten im Hin­blick auf das Dienst­ver­hält­nis Akti­en­an­kaufs- oder Vor­kaufs­rech­te ein­ge­räumt, fließt dem Arbeit­neh­mer nicht zum Zeit­punkt der Rechts­ein­räu­mung, son­dern erst zum Zeit­punkt des ent­gelt­li­chen Ver­zichts hier­auf ein geld­wer­ter Vor­teil zu.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Juni 2008 – VI R 4/​05