Elek­tro­ni­sche Bei­trags­nach­wei­se

Was seit die­sem Jahr bereits für die Lohn­steu­er gilt, betrifft ab Janaur 2006 auch die Sozi­al­ver­si­che­rung: Ab dem 10.01.2006 dür­fen die monat­li­chen Bei­trags­nach­weis für die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge nur noch durch Daten­über­tra­gung aus sys­tem­ge­prüf­ten Lohn­ab­rech­nungs­pro­gram­men oder per maschi­nell erstell­ter Aus­füll­hil­fe über­mit­telt wer­den. Auch der Daten­ver­sand per Dis­ket­te oder Daten­band ist dann nicht mehr zuläs­sig. Sie soll­ten sich daher recht­zei­tig ver­ge­wis­sern, dass Ihre Lohn­ab­rech­nungs-Soft­ware ab 2006 über den vom Gesetz­ge­ber gefor­der­ten Leis­tungs­um­fang ver­fügt.

Elek­tro­ni­sche Bei­trags­nach­wei­se

Einen gra­vie­ren­den Unter­schied zur Umstel­lung bei der Umsatz­steu­er in die­sem Jahr gibt es aller­dings: War es bei der Umsatz­steu­er-Vor­anmel­dung noch ‚öglich, wegen feh­len­der tech­ni­scher Vor­aus­set­zun­gen einen Här­te­fall-Antrag zu stel­len und sich von der Ver­pflich­tung zur elek­tro­ni­schen Mel­dung befrei­en zu las­sen, ist dies in der Sozi­al­ver­si­che­rung nicht vor­ge­se­hen. Hier muss der Bei­trags­nach­weis in jedem Fall elek­tro­nisch abge­ge­ben wer­den, selbst dann, wenn Sie nur einen Arbeit­neh­mer beschäf­ti­gen und haben kei­nen PC haben soll­ten.