Gewinn­aus­schüt­tun­gen der Ver­sor­gungs­kas­se

Im Novem­ber 2009 hat­te der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass Gewinn­aus­schüt­tun­gen einer Ver­sor­gungs­kas­se an ihren Trä­ger, also den Arbeit­ge­ber, kei­ne Arbeits­lohn­rück­zah­lun­gen sind und daher – anders als von der Finanz­ver­wal­tung in den Lohn­steu­er­richt­li­ni­en vor­ge­se­hen – weder pau­schal besteu­er­ba­re Bei­trags­leis­tun­gen des Arbeit­ge­bers min­dern noch einen Anspruch auf Lohn­steu­er­erstat­tung begrün­den 1.

Gewinn­aus­schüt­tun­gen der Ver­sor­gungs­kas­se

Hier­zu hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen nun den betrof­fe­nen Betrie­ben für die Zeit bis zum Jah­res­en­de 2010 ein Wahl­recht ein­ge­räumt. Danach ist es für alle bis zum 31. Dezem­ber 2010 beim Arbeit­ge­ber zuge­flos­se­nen Gewinn­aus­schüt­tun­gen einer betrieb­li­chen Ver­sor­gungs­ein­rich­tung nicht zu bean­stan­den, wenn wei­ter nach den Grund­sät­zen von R 40b.1 Absatz 12 ff. LStR 2008 ver­fah­ren wird.

Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen, Schrei­ben vom 28. Sep­tem­ber 2010 – IV C 5 – S 2373/​10/​10001 [DOK 2010/​0727227]

  1. BFH, Urteil vom 12.11.2009 – VI R 20/​07[]