Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge für eine Direktversicherung

Bei­trä­ge für eine Direkt­ver­si­che­rung des Arbeit­neh­mers i.S. des § 40b EStG i.d.F. bis 2004 sind nur sol­che Leis­tun­gen des Arbeit­ge­bers, die als Arbeits­lohn zu qua­li­fi­zie­ren sind. Sind für Arbeit­neh­mer Gesamt­prä­mi­en in Höhe von jeweils mehr als 4 200 DM im Kalen­der­jahr zu leis­ten, sind die­se Arbeit­neh­mer den­noch in die Durch­schnitts­be­rech­nung der Pauschalierungsgrenze

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Zufluss von Sozialversicherungsbeiträgen

Arbeit­neh­mer­an­tei­le zur Arbeitslosen‑, Kran­­ken- und Ren­ten­ver­si­che­rung (Gesamt­so­zi­al­ver­si­che­rung) sind – bei eige­nem Rechts­an­spruch des Arbeit­neh­mers gegen die Ver­sor­gungs­ein­rich­tung – als Arbeits­lohn mit ihrer Abfüh­rung durch den Arbeit­ge­ber gegen­wär­tig zugeflossen.

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Lohn­steu­er-Richt­li­ni­en 2008

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat einen Ent­wurf für die Lohn­­steu­er-Rich­t­­li­­ni­en ver­öf­fent­licht, der den der­zei­ti­gen Dis­kus­si­ons­stand mit den Finanz­mi­nis­te­ri­en der Län­der wie­der­spie­gelt. Der Ent­wurf fin­det sich bei Inter­es­se im Inter­net­an­ge­bot des BMF. 

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Bundesfinanzhof (BFH)

Tele­fon­in­ter­viewe­rin­nen sind Arbeitnehmer

Markt­for­schungs­un­ter­neh­men kön­nen auch dann ver­pflich­tet sein, für ihre Tele­fon­in­ter­view­er Lohn­steu­er anzu­mel­den und abzu­füh­ren, wenn bezüg­lich der Inter­view­tä­tig­keit eine „freie Mit­ar­beit als Hono­rar­kraft“ ver­ein­bart wur­de. Mit die­ser Ent­schei­dung bestä­tig­te das Finanz­ge­richt Köln jetzt im Wesent­li­chen die Recht­mä­ßig­keit eines Haf­tungs­be­scheids, mit dem das Finanz­amt das Unter­neh­men u.a. für meh­re­re hun­dert­tau­send Euro Lohnsteuer

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Arbeit­neh­mer-Tele­fon-Sex

Eine Tele­fo­nis­tin, die ihre Gesprä­che im Call-Cen­­ter eines Tele­­fon­­sex-Unter­­neh­­mens führt, ist auch dann Arbeit­neh­me­rin (und damit steu­er­lich nicht­selb­stän­dig) tätig, wenn sie als „freie Mit­ar­bei­te­rin“ beschäf­tigt wird und ihr weder Kran­­ken- oder Urlaubs­geld noch sons­ti­ge Sozi­al­leis­tun­gen gewährt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hob das Finanz­ge­richt Köln jetzt einen gegen die Tele­fo­nis­tin ergangenen

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Werks­kan­ti­ne 2007

Mahl­zei­ten, die arbeits­täg­lich unent­gelt­lich oder ver­bil­ligt an die Arbeit­neh­mer abge­ge­ben wer­den, sind mit dem antei­li­gen amt­li­chen Sach­be­zugs­wert nach der Ver­ord­nung über die sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­che Beur­tei­lung von Zuwen­dun­gen des Arbeit­ge­bers als Arbeits­ent­gelt (Sozi­al­ver­si­che­rungs­ent­gelt­ver­ord­nung ? SvEV) zu bewer­ten. Das­sel­be gilt für Mahl­zei­ten zur übli­chen Bekös­ti­gung anläss­lich oder wäh­rend einer Aus­wärts­tä­tig­keit oder im Rahmen

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Vor­weg­ab­zug bei nach­träg­li­cher Lohnzahlung

Der Vor­weg­ab­zug für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen ist auch für Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me nach Been­di­gung des Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses zu kür­zen, wenn in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang mit der frü­he­ren Beschäf­ti­gung ste­hen­der Arbeits­lohn nach­träg­lich an den Steu­er­pflich­ti­gen aus­ge­zahlt wird und der Steu­er­pflich­ti­ge durch arbeit­ge­ber­fi­nan­zier­te Zukunfts­si­che­rungs­leis­tun­gen oder Alters­ver­sor­gungs­an­sprü­che begüns­tigt wor­den war.

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Fei­er­tags­zu­schlä­ge für Arbeitnehmer-Gesellschafter

Bezieht ein nicht beherr­schen­der Gesell­schaf­ter, der aber zugleich lei­ten­der Ange­stell­ter der GmbH ist, neben einem hohen Fest­ge­halt, Son­der­zah­lun­gen und einer Gewinn­tan­tie­me zusätz­lich Zuschlä­ge für Sonntags‑, Feiertags‑, Mehr- und Nacht­ar­beit, so kön­nen die­se in Anleh­nung an die stän­di­ge Recht­spre­chung des BFH zur Qua­li­fi­zie­rung der­ar­ti­ger Zuschlä­ge an Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer auf­grund einer Gesamt­wür­di­gung als

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Deutsch-Bel­gi­sche Arbeitnehmerabfindungen

Zu der Fra­ge der die Zuord­nung des Besteue­rungs­rechts bei Abfin­dun­gen an Arbeit­neh­mer in deutsch-bel­­gi­­schen Sach­ver­hal­ten wur­de zwi­schen dem Finanz­mins­tern Bel­gi­ens und Deutsch­lands eine Ver­stän­di­gungs­ver­ein­ba­rung zum bestehen­den Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men geschlos­sen. Hier­nach gilt: Die Besteue­rung von Abfin­dun­gen an Arbeit­neh­mer ist abhän­gig vom wirt­schaft­li­chen Hin­ter­grund der jewei­li­gen Zah­lung. Ist einer Abfin­dung Ver­sor­gungs­cha­rak­ter bei­zu­mes­sen, kann sie

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Händ­ler-Incen­ti­ve-Rei­sen

Ver­an­stal­tet ein Arbeit­ge­ber sog. Hän­d­­ler-Incen­­ti­­ve-Rei­­sen, so führt die Betreu­ung der Händ­ler durch eige­ne Arbeit­neh­mer bei die­sen nicht zu geld­wer­ten Vor­tei­len, wenn die Betreu­ungs­auf­ga­ben das Eigen­in­ter­es­se der Arbeit­neh­mer an der Teil­nah­me des tou­ris­ti­schen Pro­gramms in den Hin­ter­grund tre­ten lassen.

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Tarif­be­güns­tig­te Vor­tei­le aus Aktienoptionen

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs stel­len geld­wer­te Vor­tei­le aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm im Regel­fall als Anreiz­lohn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit dar. Die Ver­gü­tung in Höhe des Werts der erhal­te­nen Akti­en wird dann einem ermä­ßig­ten Ein­kom­men­steu­er­ta­rif unter­wor­fen. Im Streit­jahr 1997 war die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34 Abs. 3 des

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Bundesfinanzhof (BFH)

Gehalts­rück­zah­lung

Die Rück­zah­lung ursprüng­lich als lau­fen­der Arbeits­lohn gezahl­ter Beträ­ge gilt nicht schon in dem Kalen­der­jahr als abge­flos­sen, in dem der lau­fen­de Arbeits­lohn selbst als bezo­gen galt. Die Rück­zah­lung ist viel­mehr erst im Kalen­der­jahr des tat­säch­li­chen Abflus­ses ein­künf­te­min­dernd zu berücksichtigten.

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1% trotz Nutzungsentgelt

Die unent­gelt­li­che oder ver­bil­lig­te Über­las­sung eines Dienst­wa­gens an einen Arbeit­neh­mer auch für des­sen Pri­vat­fahr­ten ist vom Arbeit­neh­mer als geld­wer­ter Vor­teil zu ver­steu­ern. Die Bewer­tung die­ses geld­wer­ten Vor­teils wegen der Nut­zung eines Dienst­wa­gens für pri­va­te Zwe­cke ist in § 8 Abs. 2 Sät­ze 2 ff. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) gere­gelt und nur in Form der

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Arbeit­ge­be­rerstat­tung fürs häus­li­che Arbeitszimmer

§ 3 Nr. 12 Satz 2 EStG ist ver­fas­sungs­kon­form dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass die Erstat­tung nur sol­cher Auf­wen­dun­gen von der Steu­er befreit ist, die als Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar sind. Eine vom Arbeit­ge­ber für die beruf­li­che Nut­zung von Wohn­raum gezahl­te Auf­wands­ent­schä­di­gung (§ 17 BBesG) ist nur steu­er­frei, wenn die Vor­aus­set­zun­gen für einen Werbungskostenabzug

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Geschen­ke auf Betriebsfeiern

Dass auch Geschen­ke auf Betriebs­fei­ern durch­aus steu­er­li­chen Gren­zen unter­lie­gen, zeigt ein jetzt ver­öf­fent­lich­tes Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs, in dem um die Lohn­steu­er­pflicht für im Rah­men von Betriebs­ver­an­stal­tun­gen über­reich­te Gold­mün­zen gestrit­ten wurde.

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Pri­va­te Dienstwagennutzung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat ein wei­te­res Mal zur Anwend­bar­keit der sog. 1 %-Rege­lung Stel­lung genom­men. Die Rege­lung betrifft die Besteue­rung der Pri­vat­nut­zung von betrieb­li­chen Kraft­fahr­zeu­gen. Nach Ansicht des BFH spricht ein Beweis des ers­ten Anscheins für eine auch pri­va­te Nut­zung des Dienstwagens.

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Pro­gramm­ab­lauf­plan Lohnsteuer

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat Pro­gramm­ab­lauf­plan für die Her­stel­lung von Lohn­steu­er­ta­bel­len zur manu­el­len Berech­nung der Lohn­steu­er für das Jahr 2007 bekannt gemacht. Wer sich ein­mal mit eige­nen Augen davon über­zeu­gen möch­te, wie ein­fach doch die Steu­er­be­rech­nung ist, fin­det dem Plan im Inter­­net-Ange­­bot des Bundesfinanzministeriums.

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Steu­er­klas­sen­wahl für Ehe­gat­ten für 2007

Ehe­gat­ten, die bei­de unbe­schränkt steu­er­pflich­tig sind, nicht dau­ernd getrennt leben und bei­de Arbeits­lohn aus einem akti­ven Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis bezie­hen, kön­nen für den Lohn­steu­er­ab­zug wäh­len, ob sie bei­de in die Steu­er­klas­se IV ein­ge­ord­net wer­den wol­len oder ob einer von ihnen (der Höher­ver­die­nen­de) nach Steu­er­klas­se III und der ande­re nach Steu­er­klas­se V besteu­ert werden

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Bundesfinanzhof (BFH)

Über­tra­gung von Versorgungsanwartschaften

Nach § 4e Abs. 3 Satz 1 EStG kön­nen auf Antrag die ins­ge­samt erfor­der­li­chen Leis­tun­gen an einen Pen­si­ons­fonds zur teil­wei­sen oder voll­stän­di­gen Über­nah­me einer bestehen­den Ver­sor­gungs­ver­pflich­tung oder Ver­sor­gungs­an­wart­schaft durch den Pen­si­ons­fonds erst in den dem Wirt­schafts­jahr der Über­tra­gung fol­gen­den zehn Wirt­schafts­jah­ren gleich­mä­ßig ver­teilt als Betriebs­aus­ga­be abge­zo­gen wer­den. Wer­den Ver­sor­gungs­zu­sa­gen über eine Unterstützungskasse

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Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge für Kirchenbeamte

Die Über­nah­me von Bei­trags­leis­tun­gen zur frei­wil­li­gen Ver­si­che­rung in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung durch den Arbeit­ge­ber für Kir­chen­be­am­te stellt dann kei­nen Arbeits­lohn dar, wenn die Leis­tun­gen aus der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung auf die zuge­sag­ten beam­ten­recht­li­chen Ver­sor­gungs­be­zü­ge ange­rech­net wer­den sollen.

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Steu­er­frei­heit wie die Abgeordneten?

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in meh­re­ren Revi­si­ons­ver­fah­ren, in denen die Klä­ger ihre im Ver­gleich zu Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges gleich­heits­wid­ri­ge Benach­tei­li­gung bei der Besteue­rung ihres Ein­kom­mens behaup­ten, das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen mit Beschlüs­sen vom 21. Sep­tem­ber 2006 um den Ver­fah­rens­bei­tritt ersucht. Im Fal­le eines Bei­tritts hat das BMF die ver­fah­rens­recht­li­che Stellung

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Jah­res­wa­gen­ra­batt

Wie ist der geld­wer­te Vor­teil zu bewer­ten, wenn der Arbeit­ge­ber sei­nen Arbeit­neh­mern eige­ne Pro­duk­te ver­bil­ligt über­lässt? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in einem Fall zu befas­sen, in dem die Arbeit­neh­mer ver­bil­lig­te Auto­mo­bi­le ihres Arbeit­ge­bers erwer­ben konnten. 

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Zins­zah­lung durch Arbeitgeber

Zins­zah­lun­gen des Arbeit­ge­bers auf ein vom Arbeit­neh­mer auf­ge­nom­me­nes Dar­le­hen sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn. Ver­pflich­tet sich der Arbeit­ge­ber gegen­über dem Dar­le­hens­ge­ber zur Zah­lung von Zins­aus­gleichs­zah­lun­gen, ist steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn anzu­neh­men. Für die Anwen­dung der Ver­wal­tungs­an­wei­sung (Abschn. 31 Abs. 8 LStR 1993 bis 1996) ist kein Raum.

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bür­ger­li­che Arbeitskleidung

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die kos­ten­lo­se Über­las­sung bür­ger­li­cher Klei­dung an Arbeit­neh­mer nicht in jedem Fall als Arbeits­lohn anzu­se­hen. Zwar ist der durch kos­ten­lo­se oder ver­bil­lig­te Über­las­sung von Klei­dungs­stü­cken durch den Arbeit­ge­ber zuge­wand­te geld­wer­te Vor­teil in der Regel als Arbeits­lohn zu erfas­sen. Des­halb hat der Bun­des­fi­nanz­hof in

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