Aus­lands­tä­tig­kei­ten

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat sei­ne bis­he­ri­gen Rund­schrei­ben zu Fra­gen der Besteue­rung der Aus­lands­tä­tig­keit von Arbeit­neh­mern aktua­li­siert und in einem neu­en gemein­sa­men Rund­schrei­ben zusam­men gefasst.

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Wie­der­ho­lungs­ho­no­ra­re im Rundfunk

Wie­der­ho­lungs­ho­no­ra­re und Erlös­be­tei­li­gun­gen, die an aus­üben­de Künst­ler von Hör­­funk- oder Fern­seh­pro­duk­tio­nen als Nut­zungs­ent­gel­te für die Über­tra­gung ori­gi­nä­rer urhe­ber­recht­li­cher Ver­wer­tungs­rech­te gezahlt wer­den, stel­len nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs kei­nen Arbeits­lohn dar.

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Steu­ern für Goethe

Mit­ar­bei­ter des Goe­­­the-Insti­­tuts mit Wohn­sitz im Aus­land ste­hen nicht zu einer inlän­di­schen juris­ti­schen Per­son des öffent­li­chen Rechts in einem Dienst­ver­hält­nis und sind daher nicht nach § 1 Abs. 2 EStG 1997 unbe­schränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Febru­ar 2006 – I R 60/​05

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Rück­zah­lung von Arbeitslohn

Zum Arbeits­lohn gehö­ren auch ver­se­hent­li­che Über­wei­sun­gen des Arbeit­ge­bers, die die­ser zurück­for­dern kann. Die Rück­zah­lung von Arbeits­lohn ist erst im Zeit­punkt des tat­säch­li­chen Abflus­ses ein­künf­te­min­dernd zu berück­sich­ti­gen. Zuerst ein­mal ist also auch auf die Dop­pel­zah­lung Lohn­steu­er zu zahlen…

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Akti­en­op­ti­ons­rech­te im Konzern

Ver­pflich­tet sich die Mut­ter­ge­sell­schaft gegen­über Arbeit­neh­mern einer Toch­ter­ge­sell­schaft zur Gewäh­rung von Akti­en­op­tio­nen und sons­ti­gen Vor­tei­len, han­delt sie in Erfül­lung die­ser Ver­pflich­tung nicht als blo­ße Leistungsmittlerin.

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Geld­wer­te Vor­tei­le einer Schwestergesellschaft

Eine Kon­zern­toch­ter­ge­sell­schaft ist nach der bis ein­schließ­lich 2003 gel­ten­den Geset­zes­la­ge nicht ver­pflich­tet, für den ver­bil­lig­ten Waren­ein­kauf ihrer Arbeit­neh­mer in einem von einer Schwes­ter­ge­sell­schaft betrie­be­nen Bele­g­­schafts-Ver­­­kauf­s­la­­den Lohn­steu­er einzubehalten.

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Bundesfinanzhof (BFH)

Mar­ken­klei­dung als Arbeitslohn

Die ver­bil­lig­te Über­las­sung hoch­wer­ti­ger Mar­ken­klei­dung ist nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs regel­mä­ßig Arbeit­lohn. Über­lässt daher der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer ver­bil­ligt hoch­wer­ti­ge Klei­dung aus sei­nem Sor­ti­ment, ist der dem Arbeit­neh­mer dadurch zuge­wand­te Rabatt­vor­teil als Arbeits­lohn ein­kom­men­steu­er­lich zu erfassen.

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Frist­ver­län­ge­rung bei Lohnsteuerhilfevereinen

Lehnt das Finanz­amt, gestützt auf den Erlass über Steu­er­erklä­rungs­fris­ten vom 2. Janu­ar 1997 (BStBl I 1997, 125) einen Frist­ver­län­ge­rungs­an­trag allein mit der Begrün­dung ab, der Steu­er­pflich­ti­ge habe nicht Per­so­nen oder Gesell­schaf­ten i.S. des § 3 StBerG oder Buch­stel­len von Kör­per­schaf­ten und Ver­ei­ni­gun­gen i.S. des § 4 Nr. 3 und 8 StBerG, son­dern einen Lohn­steu­er­hil­fe­ver­ein mit

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Pau­schal­ab­ga­ben für Minijobs

Durch das Haus­halts­be­gleit­ge­setz 2006 wer­den die Pau­schal­ab­ga­ben für gering­fü­gig ent­lohn­te Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se ab dem 1. Juli 2006 von 25 auf 30 Pro­zent erhöht. Damit wird der Pau­schal­bei­trag zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung von bis­her 11 auf 13 Pro­zent und der Pau­schal­bei­trag zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung von bis­her 12 auf 15 Pro­zent ange­ho­ben. Der einheitliche

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Bundesfinanzhof (BFH)

Lohn­steu­er auf Überzahlungen

Durch das Dienst­ver­hält­nis ver­an­lass­te Leis­tun­gen des Arbeit­ge­bers sind auch dann Arbeits­lohn, wenn es an einem Rechts­grund fehlt. Zurück­ge­zahl­ter Arbeits­lohn ist erst im Zeit­punkt des Abflus­ses steu­er­min­dernd zu berücksichtigen.

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Siche­rungs­maß­nah­men als Arbeitslohn

Auf­wen­dun­gen des Arbeit­ge­bers für Sicher­heits­maß­nah­men am Wohn­haus sei­nes lei­ten­den Ange­stell­ten (Vor­stands­mit­glied) sind bei allen­falls abs­trak­ter berufs­be­ding­ter Gefähr­dung von des­sen Leben, Gesund­heit und Ver­mö­gen, also nicht uner­heb­li­chem Eigen­in­ter­es­se des Vor­stands­mit­glieds, nach einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs Arbeitslohn.

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Lohn­steu­er-Außen­prü­fun­gen 2005

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen hat die Berich­te der obers?ten Finanz­be­hör­den der Län­der über die Lohnsteuer-Außenprü?fungen im Kalen­der­jahr 2005 sta­tis­tisch aus­ge­wer­tet. 2005 wur­den von im Jah­res­durch­schnitt 1.990 Prü­fern ins­ge­samt 167.616 Arbeit­ge­ber abschlie­ßend geprüft und dabei Lohn­steu­er­nach­for­de­run­gen in Höhe von 848.653.105 Euro bestands­kräf­tig gel­tend gemacht.

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Repa­ra­tur­aus­la­gen bei Orchestermusikern

Ersetzt der Arbeit­ge­ber auf­grund einer tarif­ver­trag­li­chen Ver­pflich­tung dem als Orches­ter­mu­si­ker beschäf­tig­ten Arbeit­neh­mer die Kos­ten der Instand­set­zung des dem Arbeit­neh­mer gehö­ren­den Musik­in­stru­ments, so han­delt es sich dabei um steu­er­frei­en Auslagenersatz.

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Lohn­steu­er­haf­tung in der Insolvenz

Der Geschäfts­füh­rer einer GmbH haf­tet unter bestimm­ten Umstän­den per­sön­lich, wenn die GmbH bei ihren Arbeit­neh­mern zwar die Lohn­steu­er beim monat­li­chen Gehalt ein­be­hält, aber nicht an das Finanz­amt abführt. Die­se Haf­tung des Geschäfts­füh­rers greift nach Ansicht meh­re­rer Finanz­ge­rich­te jedoch dann nicht ein, wenn auch ohne Pflicht­ver­let­zung des Geschäfts­füh­rers, also auch bei

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Ihr per­sön­li­cher Steuerrechner

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat den seit eini­gen Jah­ren im Inter­net ange­bo­te­nen inter­ak­ti­ven Steu­er­rech­ner durch eine ver­bes­ser­te Ver­si­on ersetzt. Mit die­sem Abga­ben­rech­ner kön­nen Sie die Lohn­steu­er für die Jah­re 2002 bis 2006 sowie Ihre Ein­kom­men­steu­er für die Jah­re von 1958 bis 2006 berechnen.

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Ver­sor­gungs­an­stalt

Durch die Zah­lung des Gegen­werts beim Aus­schei­den eines Arbeit­ge­bers aus der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der fließt den Arbeit­neh­mern nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs kein Arbeits­lohn zu.

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Arbeit­neh­mer-Rei­se

Sach­zu­wen­dun­gen an Arbeit­neh­mer anläss­lich einer zwei­tä­gi­gen Rei­se, die sowohl eine Betriebs­ver­an­stal­tung als auch eine aus ganz über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chen Inter­es­sen durch­ge­führ­te Betriebs­be­sich­ti­gung bei einem Haupt­kun­den des Arbeit­ge­bers umfasst, sind nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs grund­sätz­lich auf­zu­tei­len. Die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­ge­bers für eine der­ar­ti­ge Rei­se sind ins­ge­samt kein Arbeits­lohn, wenn

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Arbeit­ge­ber­zu­schuss in die Gemeinschaftskasse

Leis­tet ein Arbeit­ge­ber einen Zuschuss zu einer zwei­tä­gi­gen Betriebs­ver­an­stal­tung in eine im Übri­gen von den Arbeit­neh­mern unter­hal­te­ne Gemein­schafts­kas­se, so stellt die­se Zuwen­dung kei­nen Arbeits­lohn dar, wenn der Zuschuss die für die Annah­me von Arbeits­lohn bei Zuwen­dun­gen aus Anlass von Betriebs­ver­an­stal­tun­gen maß­geb­li­che Frei­gren­ze nicht überschreitet.

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Zu vie­le Betriebsfeiern

Führt ein Arbeit­ge­ber pro Kalen­der­jahr mehr als zwei Betriebs­ver­an­stal­tun­gen für den­sel­ben Kreis von Begüns­tig­ten durch, so wen­det er sei­nen Arbeit­neh­mern nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ab der drit­ten Ver­an­stal­tung Arbeits­lohn zu.

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Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Land­wirt­schaft II

Trak­tor­füh­rer sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs jeden­falls dann als Fach­kräf­te i.S. des § 40a Abs. 3 Satz 3 EStG und nicht als Aus­hilfs­kräf­te zu beur­tei­len, wenn sie den Trak­tor als Zug­fahr­zeug mit land­wirt­schaft­li­chen Maschi­nen füh­ren. Rei­ni­gungs­ar­bei­ten, die ihrer Art nach wäh­rend des gan­zen Jah­res anfal­len (hier: Rei­ni­gung der Gül­le­ka­nä­le und Her­aus­nah­me der

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Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Landwirtschaft

Bei Aus­hilfs­kräf­ten in Land­wirt­schaft und Forst­wirt­schaft ist für die Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung zu unter­schei­den, ob es sich bei der Aus­hilfs­tä­tig­keit um ganz­jäh­rig anfal­len­de Arbei­ten han­delt oder nicht, denn bei ganz­jäh­ri­gen Arbei­ten darf die Lohn­steu­er für die Aus­hilfs­löh­ne nicht mit dem Pausch­steu­er­satz für land­wirt­schaft­li­che Aus­hilfs­kräf­te von 5% des Arbeits­lohns erho­ben wer­den. Die­se Frage

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Lohn­steu­er bei gering­fü­gi­ger Beschäftigung

Wer trägt die pau­scha­le Lohn­steu­er bei gering­fü­gi­ger Beschäf­ti­gung? Die­se Fra­ge hat jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­den: Ist im Arbeits­ver­trag eine Brut­to­ver­gü­tung ver­ein­bart, hat der Arbeit­neh­mer die anfal­len­de Lohn­steu­er im Ver­hält­nis zum Arbeit­ge­ber zu tra­gen. Der Arbeit­ge­ber kann die abzu­füh­ren­de Lohn­steu­er von dem ver­ein­bar­ten Lohn abzie­hen. Das gilt auch bei einer geringfügigen

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Anru­fungs­aus­kunft und Lohnsteuerpauschalierung

Hat der Arbeit­ge­ber eine Anru­fungs­aus­kunft ein­ge­holt und ist er danach ver­fah­ren, ist das Betriebs­­­stä­t­­ten-FA im Lohn­­steu­er-Abzugs­­­ver­­­fah­­ren dar­an gebun­den. Eine Nach­er­he­bung der Lohn­steu­er ist auch dann nicht zuläs­sig, wenn der Arbeit­ge­ber nach einer Lohn­­steu­er-Außen­­prü­­fung einer Pau­scha­lie­rung nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG zuge­stimmt hat.

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