Lohn­steu­er­haf­tung des Geschäftsführers

Auch bei Zah­lun­gen, die ein Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer auf die von der GmbH geschul­de­ten Löh­ne aus sei­nem eige­nen Ver­mö­gen (also ohne unmit­tel­ba­re Berüh­rung der Ver­mö­gens­sphä­re der Gesell­schaft und ohne die­ser gegen­über dazu ver­pflich­tet zu sein) selbst erbringt, hat er dafür zu sor­gen, dass die Lohn­steu­er ein­be­hal­ten und an das FA abge­führt wird.

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Sach­be­zugs­ver­ord­nung 2006

Die Sach­be­zugs­ver­ord­nung gilt für die gesetz­li­che Kranken‑, Pflege‑, Ren­­ten- und Unfall­ver­si­che­rung sowie für das Recht der Arbeits­för­de­rung und wird jähr­lich ange­passt. Sie hat für Bran­chen Bedeu­tung, in denen Beschäf­tig­te Sach­be­zü­ge in Form von frei­er Unter­kunft und frei­er Ver­pfle­gung gewährt wird (zum Bei­spiel im Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be). Die­se Sach­be­zü­ge erhal­ten Beschäftigte

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Fach­kraft oder Aushilfskraft?

Für Aus­hilfs­kräf­te in einem Betrieb der Land- und Forst­wirt­schaft darf die Lohn­steu­er nach § 40a Abs. 3 EStG in Höhe von der­zeit 5% pau­scha­lie­ren. Für Fach­kräf­te besteht die­se Mög­lich­keit dage­gen nicht. Doch wann wird eine Fach­kraft und wann nur eine Aus­hilfs­kraft beschäftigt? 

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Geschäfts­füh­rer-Haf­tung für Lohnsteuer

Wenn über das Ver­mö­gen einer GmbH ein Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net wird, so kann der Insol­venz­ver­wal­ter von der Finanz­ver­wal­tung ggf. nach insol­venz­recht­li­chen Anfech­tungs­vor­schrif­ten Lohn­steu­er zurück­for­dern, die in den letz­ten drei Mona­ten vor dem Antrag auf Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens abge­führt wur­de. Zwi­schen den Gerich­ten ist aus die­sem Grund strei­tig, ob ein Geschäfts­füh­rer auch

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Miet­spie­gel und geld­wer­ter Vorteil

Über­lässt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer eine Woh­nung zu einem Miet­preis, der inner­halb der Miet­preis­span­ne des Miet­spie­gels der Gemein­de liegt, schei­det regel­mä­ßig die Annah­me eines geld­wer­ten Vor­teils durch ver­bil­lig­te Wohn­raum­über­las­sung aus.

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Bundesfinanzhof (BFH)

Scha­dens­er­satz und Lohnsteuer

Scha­dens­er­satz, der einem Steu­er­pflich­ti­gen infol­ge einer schuld­haft ver­wei­ger­ten Wie­der­ein­stel­lung zufließt, ist nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs eine Ent­schä­di­gung i.S. des § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG und damit bei zusam­men­ge­ball­tem Zufluss tarif­be­güns­tigt zu besteuern.

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Elek­tro­ni­sche Beitragsnachweise

Was seit die­sem Jahr bereits für die Lohn­steu­er gilt, betrifft ab Janaur 2006 auch die Sozi­al­ver­si­che­rung: Ab dem 10.01.2006 dür­fen die monat­li­chen Bei­trags­nach­weis für die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge nur noch durch Daten­über­tra­gung aus sys­tem­ge­prüf­ten Lohn­ab­rech­nungs­pro­gram­men oder per maschi­nell erstell­ter Aus­füll­hil­fe über­mit­telt werden.

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Arbeits­lohn des Wahlarztes

Ein ange­stell­ter Chef­arzt bezieht mit den Ein­nah­men aus dem ihm ein­ge­räum­ten Liqui­da­ti­ons­recht für die geson­dert bere­chen­ba­ren wahl­ärzt­li­chen Leis­tun­gen in der Regel Arbeits­lohn, wenn die wahl­ärzt­li­chen Leis­tun­gen inner­halb des Dienst­ver­hält­nis­ses erbracht werden.

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Direkt­ver­si­che­rung

Eine Mög­lich­keit der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung ist der Abschluss einer Direkt­ver­si­che­rung, deren Abschluss jeder Arbeit­neh­mer von sei­nem Arbeit­ge­ber (im Wege der Gehalts­um­wand­lung) ver­lan­gen kann. Eine sol­che Direkt­ver­si­che­rung kann aber auch hel­fen, Steu­ern und Sozi­al­ab­ga­ben zu sparen:

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Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Landwirtschaft

Die Pau­scha­lie­rung der Lohn­steu­er für Aus­hilfs­kräf­te in Betrie­ben der Land- und Forst­wirt­schaft nach § 40a Abs. 3 EStG ist auch dann zuläs­sig, wenn der Betrieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, die Land- und Forst­wirt­schaft i.S. des § 13 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 EStG betreibt, nur wegen der Abfär­be­theo­rie des § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG als

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Neue Lohn­steu­er­kar­te

Zur Zeit wer­den die neu­en Lohn­steu­er­kar­ten für 2006 ver­schickt. Bevor Sie die­se aber Ihrem Arbeit­ge­ber abge­ben, soll­ten Sie zunächst prü­fen, ob Sie sich für das kom­men­de Jahr nicht einen Frei­be­trag ein­las­sen können.

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Arbeits­lohn und sons­ti­ge Zuwendungen

Zahlt ein Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer neben dem Arbeits­lohn noch wei­te­re betrieb­lich ver­an­lass­te Zuwen­dun­gen, etwa im Zusam­men­hang mit einer betrieb­lich ver­an­lass­ten Rei­se, so soll­ten die­se bei­den Bestand­tei­le mög­lichst von­ein­an­der getrennt wer­den. Aber auch, wenn die Zuwen­dun­gen bei Wür­di­gung aller Umstän­de des Ein­zel­falls gemischt ver­an­lasst sind, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs eine

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Lohn­steu­er­zah­lun­gen in der Insolvenz

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einem Beschluss über die Aus­set­zung der Voll­zie­hung von Haf­tungs­be­schei­den ernst­li­che Zwei­fel dar­an geäu­ßert, ob die Abfüh­rung von Lohn­steu­ern in den letz­ten drei Mona­ten vor dem Antrag auf Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens eine nach § 130 Abs. 1 Nr. 1 InsO anfecht­ba­re Rechts­hand­lung dar­stellt, oder ob ein sog. Bar­ge­schäft nach

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Ein­satz­wech­sel­tä­tig­keit und die Dreimonatsfrist

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mit Urteil vom 27. Juli 2004 ent­ge­gen den Rege­lun­gen in den Lohn­steu­er­richt­li­ni­en ent­schie­den, dass bei einer Ein­satz­wech­sel­tä­tig­keit die Drei­mo­nats­frist des § 4 Abs. 5 Satz 1 und Nr. 5 Satz 5 EStG anzu­wen­den ist, wenn ein Arbeit­neh­mer im län­ger­fris­tig vorüber?gehend an der­sel­ben aus­wär­ti­gen Tätig­keits­stät­te ein­ge­setzt wird.

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Aus­wärts­tä­tig­keit

Seit dem Jah­re 2001 wer­den die Auf­wen­dun­gen von Arbeit­neh­mern für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te mit (der­zeit) 0,30 EUR je Arbeits­tag und Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter abge­gol­ten (sog. Ent­fer­nungs­pau­scha­le). Glei­ches gilt für die Wochen­end­heim­fahr­ten zwi­schen dem Beschäf­ti­gungs­ort und dem Ort des eige­nen Haus­stands im Zuge einer dop­pel­ten Haushaltsführung. 

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Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen für Arbeitnehmer

Wird einem Arbeit­neh­mer im Rah­men sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses durch Über­tra­gung einer nicht han­del­ba­ren Wan­del­schuld­ver­schrei­bung ein Anspruch auf die Ver­schaf­fung von Akti­en ein­ge­räumt, wird ein Zufluss von Arbeits­lohn nicht bereits durch die Über­tra­gung der Wan­del­schuld­ver­schrei­bung begründet.

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PKW-Pri­vat­an­teil und GPS-Navigationsgerät

Ein werks­sei­tig in einen PKW ein­ge­bau­tes Navi­ga­ti­ons­sys­tem erhöht die Bemes­sungs­grund­la­ge für die Bewer­tung der Nut­zung eines betrieb­li­chen Kfz zu pri­va­ten Fahr­ten nach der 1‑v.H.-Regelung (ist also in die monat­lich für die Pri­vat­fahr­ten anzu­set­zen­den Beträ­ge mit aufzunehmen).

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