Sach­be­zugs­ver­ord­nung bei Aus­wärts­tä­tig­keit

Auf­wen­dun­gen für Mahl­zei­ten, die zur Bekös­ti­gung der Arbeit­neh­mer anläss­lich einer Aus­wärts­tä­tig­keit (Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung) abge­ge­ben wer­den, sind mit den tat­säch­li­chen Wer­ten und nicht mit den Wer­ten der Sach­be­zugs­ver­ord­nung anzu­set­zen.

Sach­be­zugs­ver­ord­nung bei Aus­wärts­tä­tig­keit

Steu­er­freie Bezü­ge sind in die Prü­fung der Frei­gren­ze gemäß § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG nicht ein­zu­be­zie­hen.

§ 3 Nr. 16 EStG kommt auch dann zur Anwen­dung, wenn der Arbeit­ge­ber nicht einen Geld­be­trag, son­dern die damit zu erlan­gen­de Leis­tung unmit­tel­bar zuwen­det (Bestä­ti­gung des BFH-Urteils vom 19. Febru­ar 1993 VI R 42/​92, BFHE 170, 560, BStBl II 1993, 519).

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 19. Novem­ber 2008 – VI R 80/​06