Siche­rungs­maß­nah­men als Arbeits­lohn

Auf­wen­dun­gen des Arbeit­ge­bers für Sicher­heits­maß­nah­men am Wohn­haus sei­nes lei­ten­den Ange­stell­ten (Vor­stands­mit­glied) sind bei allen­falls abs­trak­ter berufs­be­ding­ter Gefähr­dung von des­sen Leben, Gesund­heit und Ver­mö­gen, also nicht uner­heb­li­chem Eigen­in­ter­es­se des Vor­stands­mit­glieds, nach einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs Arbeits­lohn.

Siche­rungs­maß­nah­men als Arbeits­lohn

Kein steu­er­frei­er Aus­la­gen­er­satz ist gege­ben, wenn die Auf­wen­dun­gen nicht im ganz über­wie­gen­den betrieb­li­chen Inter­es­se des Kre­dit­in­sti­tuts lie­gen und –ange­sichts der sich ratier­lich min­dern­den Rück­zah­lungs­ver­pflich­tung– nach Ablauf von fünf Jah­ren zu einer dau­er­haf­ten und nicht uner­heb­li­chen Berei­che­rung des Steu­er­pflich­ti­gen füh­ren.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 5. April 2006 – IX R 109/​00