Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Schwarz­lohn

Bei Nach­ent­rich­tung hin­ter­zo­ge­ner Arbeit­neh­mer­an­tei­le zur Gesamt­so­zi­al­ver­si­che­rung führt die Nach­zah­lung als sol­che zum Zufluss eines zusätz­li­chen geld­wer­ten Vor­teils.

Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Schwarz­lohn

Bei Ver­ein­ba­rung sog. Schwarz­löh­ne kommt der Schutz­funk­ti­on der Ver­schie­bung der Bei­trags­last gemäß 28g SGB IV grund­sätz­lich kein Vor­rang gegen­über dem objek­tiv bestehen­den Zusam­men­hang der Nach­ent­rich­tung der Arbeit­neh­mer­an­tei­le mit dem Arbeits­ver­hält­nis zu.

Dem Lohn­zu­fluss steht nicht ent­ge­gen, dass der Arbeit­ge­ber beim Arbeit­neh­mer gemäß 28g SGB IV kei­nen Rück­griff mehr neh­men kann.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Sep­tem­ber 2007 – VI R 54/​0