Steu­er­klas­sen­wahl 2009

Ehe­gat­ten, die bei­de Arbeits­lohn bezie­hen, soll­ten nach Erhalt ihrer Lohn­steu­er­kar­ten 2009 dar­auf ach­ten, ob die bis­he­ri­gen von der Gemein­de ein­ge­tra­ge­nen Steu­er­klas­sen noch zutref­fen. Arbeit­neh­mer-Ehe­gat­ten kön­nen bekannt­lich für den Lohn­steu­er­ab­zug zwi­schen den Steu­er­klas­sen­kom­bi­na­tio­nen IV/​IV und III/​V wäh­len. Für eine etwai­ge Ände­rung der Steu­er­klas­sen­ein­tra­gung ist die Gemein­de zustän­dig, die die Lohn­steu­er­kar­te aus­ge­stellt hat.

Steu­er­klas­sen­wahl 2009

Um den Arbeit­neh­mer-Ehe­gat­ten die Steu­er­klas­sen­wahl zu erleich­tern, haben das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um und die obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der Tabel­len aus­ge­ar­bei­tet. Aus ihnen kön­nen die Ehe­gat­ten nach der Höhe ihrer monat­li­chen Arbeits­löh­ne die Steu­er­klas­sen­kom­bi­na­ti­on fest­stel­len, bei der sie die gerings­te Lohn­steu­er ent­rich­ten müs­sen. Soweit beim Lohn­steu­er­ab­zug Frei­be­trä­ge zu berück­sich­ti­gen sind, sind die­se vor Anwen­dung der jeweils in Betracht kom­men­den Tabel­le vom monat­li­chen Brut­to­ar­beits­lohn abzu­zie­hen.

Die Tabel­len erleich­tern ledig­lich die Wahl der für den Lohn­steu­er­ab­zug güns­tigs­ten Steu­er­klas­sen­kom­bi­na­ti­on. Die im Lau­fe des Jah­res ein­be­hal­te­ne Lohn­steu­er besagt jedoch nichts über die Höhe der Jah­res­steu­er­schuld. Die Fra­ge, ob und in wel­cher Höhe sich nach Ablauf des Jah­res Erstat­tun­gen oder Nach­zah­lun­gen erge­ben, hängt von den Ver­hält­nis­sen des Ein­zel­fal­les ab; sie lässt sich nicht all­ge­mein beant­wor­ten.