Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen für Arbeit­neh­mer

Wird einem Arbeit­neh­mer im Rah­men sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses durch Über­tra­gung einer nicht han­del­ba­ren Wan­del­schuld­ver­schrei­bung ein Anspruch auf die Ver­schaf­fung von Akti­en ein­ge­räumt, wird ein Zufluss von Arbeits­lohn nicht bereits durch die Über­tra­gung der Wan­del­schuld­ver­schrei­bung begrün­det.

Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen für Arbeit­neh­mer

Im Fal­le der Aus­übung des Wand­lungs­rechts durch den Arbeit­neh­mer fließt die­sem ein geld­wer­ter Vor­teil grund­sätz­lich erst dann zu, wenn dem Arbeit­neh­mer durch Erfül­lung des Anspruchs das wirt­schaft­li­che Eigen­tum an den Akti­en ver­schafft wird.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23.06.05 – VI R 124/​99