Ansparabschreibung und Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Ans­parab­schrei­bung und Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung

Klei­ne­re und mitt­le­re Unter­neh­men kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Anschaf­fung vom neu­en beweg­li­chen Wirt­schafts­gü­tern des Anla­ge­ver­mö­gens eine Ans­parab­schrei­bung nach § 7g EStG bil­den und nach der Anschaf­fung eine erhöh­te Son­der­ab­schrei­bung in Anspruch neh­men. Ermit­telt der Unter­neh­mer sei­nen Gewinn nicht durch Bilan­zie­rung son­dern durch eine Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung, so genügt, wie der

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Lohnsteuerhaftung in der Insolvenz

Lohn­steu­er­haf­tung in der Insol­venz

Der Geschäfts­füh­rer einer GmbH haf­tet unter bestimm­ten Umstän­den per­sön­lich, wenn die GmbH bei ihren Arbeit­neh­mern zwar die Lohn­steu­er beim monat­li­chen Gehalt ein­be­hält, aber nicht an das Finanz­amt abführt. Die­se Haf­tung des Geschäfts­füh­rers greift nach Ansicht meh­re­rer Finanz­ge­rich­te jedoch dann nicht ein, wenn auch ohne Pflicht­ver­let­zung des Geschäfts­füh­rers, also auch bei

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Gewerblicher Grundstückshandel

Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del

Immer wie­der Anlass zu Streit bie­tet die Fra­ge, ob ein Grund­stücks­ver­kauf einen (ein­­kom­­men­­steu­er- und gewer­be­steu­er­pflich­ti­gen) gewerb­li­chen Grund­stücks­han­del dar­stellt oder aber ledig­lich eine (außer­halb der Spe­ku­la­ti­ons­fris­ten steu­er­freie) Ver­mö­gens­ver­wal­tung. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs wird die Gren­ze von der pri­va­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tung zum Gewer­be­be­trieb über­schrit­ten, wenn nach dem Gesamt­bild der Betä­ti­gung und

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Haushaltsnahe Dienstleistungen im Wohnungseigentum

Haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen im Woh­nungs­ei­gen­tum

Wer Haushalts‑,Garten‑, oder Reno­vie­rungs­ar­bei­ten von einem selbst­stän­di­gen Unter­neh­mer erle­di­gen lässt, kann ab 2003 unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen 20 % der Kos­ten bis maxi­mal 600 ? direkt von sei­ner Ein­kom­men­steu­er abzie­hen. Dies gilt bei einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft nach Ansicht der Finanz­ver­wal­tung, der sich das Finanz­ge­richt Köln in einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung ange­schlos­sen hat, aller­dings

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Gewerbesteuerliche Mehrmütterorganschaft

Gewer­be­steu­er­li­che Mehr­müt­ter­or­gan­schaft

Es ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht ernst­lich zwei­fel­haft, dass die durch das Unt­StFG geschaf­fe­nen gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur sog. Mehr­müt­ter­or­gan­schaft ver­fas­sungs­ge­mäß sind. Sie ver­sto­ßen nicht gegen das aus dem Rechts­staats­prin­zip des Art. 20 Abs. 3 GG abge­lei­te­te Rück­wir­kungs­ver­bot.

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Abzinsung von Sozialplanverbindlichkeiten

Abzin­sung von Sozi­al­plan­ver­bind­lich­kei­ten

Ver­bind­lich­kei­ten, die auf die Leis­tung eines Geld­be­tra­ges gerich­tet und erst nach gerau­mer Zeit zu til­gen sind, sind –auch ohne Vor­lie­gen einer aus­drück­li­chen Zins­ver­ein­ba­rung– regel­mä­ßig abzu­zin­sen. Dies gilt indes­sen nicht, soweit Ver­bind­lich­kei­ten tat­säch­lich kei­nen Zins­an­teil ent­hal­ten.

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Organschaftsende bei Veräußerung

Organ­schafts­en­de bei Ver­äu­ße­rung

Ver­äu­ßert der Organ­trä­ger sei­ne Allein­be­tei­li­gung an der Organ­ge­sell­schaft, die anschlie­ßend (gemäß § 2 Abs. 1 UmwStG 1995) rück­wir­kend auf den Erwer­ber ver­schmol­zen wird, endet nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs das (gewer­be­steu­er­li­che) Organ­schafts­ver­hält­nis mit dem steu­er­li­chen Über­tra­gungs­stich­tag. Fällt die­ser Über­tra­gungs­stich­tag nicht auf das Ende eines Wirt­schafts­jah­res der Organ­ge­sell­schaft, ent­steht bei die­ser

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Mittelbare Leistungen als Sondervergütungen des oHG-Gesellschafters

Mit­tel­ba­re Leis­tun­gen als Son­der­ver­gü­tun­gen des oHG-Gesell­schaf­ters

Wird die Geschäfts­füh­rung für eine OHG durch eine an die­ser nicht selbst betei­lig­te GmbH erle­digt, so sind die Zah­lun­gen der OHG an die GmbH für die­se Tätig­keit Son­der­ver­gü­tun­gen des Gesell­schaf­ters der OHG, wenn die­ser als Geschäfts­füh­rer der GmbH die Geschäfts­füh­rungs­auf­ga­ben für die OHG wahr­nimmt. Hat die GmbH neben der Geschäfts­füh­rung

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Bezug von Freiaktien

Bezug von Frei­ak­ti­en

Erset­zen Frei­ak­ti­en einer nie­der­län­di­schen AG ent­spre­chend einem ver­ein­bar­ten Wahl­recht die Bar­di­vi­den­de, unter­lie­gen sie als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen der Ein­kom­men­steu­er nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG; die Vor­aus­set­zun­gen der §§ 1, 7 KapErhStG für einen steu­er­frei­en Erwerb der Antei­le lie­gen inso­weit nicht vor. Eine tat­säch­li­che Ver­mu­tung spricht dafür, dass der Wert der

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Betriebsaufspaltung bei Vermietung eines Ladengeschäfts

Betriebs­auf­spal­tung bei Ver­mie­tung eines Laden­ge­schäfts

Ein Besitz­un­ter­neh­mer beherrscht die Betriebs­ka­pi­tal­ge­sell­schaft auch dann per­so­nell, wenn er zwar über die ein­fa­che Stimm­rechts­mehr­heit und nicht über die im Gesell­schafts­ver­trag vor­ge­schrie­be­ne qua­li­fi­zier­te Mehr­heit ver­fügt, er aber als Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer deren Geschäf­te des täg­li­chen Lebens beherrscht, sofern ihm die Geschäfts­füh­rungs­be­fug­nis nicht gegen sei­nen Wil­len ent­zo­gen wer­den kann.

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Ihr persönlicher Steuerrechner

Ihr per­sön­li­cher Steu­er­rech­ner

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat den seit eini­gen Jah­ren im Inter­net ange­bo­te­nen inter­ak­ti­ven Steu­er­rech­ner durch eine ver­bes­ser­te Ver­si­on ersetzt. Mit die­sem Abga­ben­rech­ner kön­nen Sie die Lohn­steu­er für die Jah­re 2002 bis 2006 sowie Ihre Ein­kom­men­steu­er für die Jah­re von 1958 bis 2006 berech­nen.

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Grundstückssicherheit und Kürzung des Gewerbeertrags

Grund­stücks­si­cher­heit und Kür­zung des Gewer­be­er­trags

Immer wie­der pro­ble­ma­tisch ist die Fra­ge, ob einem Unter­neh­men die erwei­ter­te Kür­zungs­mög­lich­keit nach § 9 Nr. 1 Satz 2 des Gewer­be­steu­er­ge­set­zes zusteht, wenn es für ein ver­bun­de­nes Unter­neh­men unent­gelt­lich Sicher­hei­ten durch Bürg­schaf­ten, Grund­schul­den und Schuld­mit­über­nah­men gestellt hat. Einen der­ar­ti­gen Fall hat­te jetzt der Bun­de­fi­nanz­hof zu beur­tei­len

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Grabmal als dauernde Last

Grab­mal als dau­ern­de Last

Hat sich der Ver­mö­gens­über­neh­mer eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs gegen­über den Ver­mö­gens­über­ge­bern (Eltern) in einem Alten­teils­ver­trag ver­pflich­tet, die Kos­ten eines orts­üb­li­chen Grab­mals zu tra­gen, so sind die dadurch nach dem Tod des Erst­ver­stor­be­nen ent­stan­de­nen Auf­wen­dun­gen nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs als dau­ern­de Last abzieh­bar, soweit sie ange­mes­sen sind.

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Aufwendungen für die Ablösung von Erbbaurechten

Auf­wen­dun­gen für die Ablö­sung von Erb­bau­rech­ten

Auf­wen­dun­gen eines erb­bau­ver­pflich­te­ten Grund­stücks­ei­gen­tü­mers zur Ablö­sung des Erb­bau­rechts zäh­len nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs zu den Her­stel­lungs­kos­ten des anschlie­ßend auf dem Grund­stück nach dem Abriss der vor­han­de­nen Bebau­ung neu errich­te­ten Gebäu­des.

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Doppelbesteuerungsabkommen innerhalb der EU

Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men inner­halb der EU

Es ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen Art. 52 des EG-Ver­­­tra­­ges (jetzt Art. 43 EG) sowie Art. 59 EGV (jetzt Art. 49 EG), wenn inlän­di­sche Unter­neh­men, die mit einem Unter­neh­men ver­bun­den sind, das in einem ande­ren Mit­glied­staat ansäs­sig ist, und die mit die­sem Unter­neh­men in kauf­män­ni­schen oder finan­zi­el­len Bezie­hun­gen

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Vorzeitige Kindergeldaufhebung

Vor­zei­ti­ge Kin­der­geld­auf­he­bung

Voll­endet das arbeits­lo­se Kind wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res das 21. Lebens­jahr, so dass es nicht mehr nach § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 EStG als Kind zu berück­sich­ti­gen ist, und über­schrei­ten sei­ne bis dahin zuge­flos­se­nen Ein­künf­te und Bezü­ge den maß­ge­ben­den antei­li­gen Jah­res­grenz­be­trag, ist die Fami­li­en­kas­se nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des

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Versorgungsausgleich, Ausgleichszahlungen und Werbungskosten II

Ver­sor­gungs­aus­gleich, Aus­gleichs­zah­lun­gen und Wer­bungs­kos­ten II

Aus­gleich­zah­lun­gen, die ein zum Ver­sor­gungs­aus­gleich ver­pflich­te­ter Ehe­gat­te auf Grund einer Ver­ein­ba­rung gemäß § 1587o BGB an den ande­ren Ehe­gat­ten leis­tet, um Kür­zun­gen sei­ner Ver­sor­gungs­be­zü­ge (§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG) zu ver­mei­den, sind nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs sofort als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar.

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Versorgungsausgleich, Ausgleichszahlungen und Werbungskosten I

Ver­sor­gungs­aus­gleich, Aus­gleichs­zah­lun­gen und Wer­bungs­kos­ten I

Aus­gleichs­zah­lun­gen, die ein zum Vor­sor­gungs­aus­gleich ver­pflich­te­ter Beam­ter auf Grund einer Ver­ein­ba­rung gemäß § 1408 Abs. 2 BGB an sei­nen Ehe­gat­ten leis­tet, um Kür­zun­gen sei­ner Ver­sor­gungs­be­zü­ge zu ver­mei­den, sind sofort als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Wer­den die Abfin­dungs­zah­lun­gen fremd­fi­nan­ziert, kann der Beam­te die dadurch ent­ste­hen­den Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit

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Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen

Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Bei der Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen ist die Höhe der als dau­ern­de Last gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG abzieh­ba­ren Ver­sor­gungs­leis­tun­gen durch die nach der Pro­gno­se im Zeit­punkt der Über­ga­be erziel­ba­ren Net­to­er­trä­ge begrenzt. Eini­gen sich die Ver­trags­be­tei­lig­ten auf ein in Anbe­tracht des gestie­ge­nen Ver­sor­gungs­be­dürf­nis­ses –hier: wegen Umzugs des Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten

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Steuerfreiheit für Finanzrichter?

Steu­er­frei­heit für Finanz­rich­ter?

Ein Rich­ter am Finanz­ge­richt kann einen Anspruch auf Steu­er­frei­stel­lung eines Drit­tels sei­ner Ein­nah­men nicht dar­aus her­lei­ten, dass die Gesamt­be­zü­ge von Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges zu ca. einem Drit­tel aus einer steu­er­frei­en Kos­ten­pau­scha­le bestehen. Dies hat in einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil das Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­den.

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Kein Halbteilungsgrundsatz?

Kein Halb­tei­lungs­grund­satz?

Der Halb­tei­lungs­grund­satz stellt, wie das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt in dem Ver­fah­ren über eine Ver­fas­sug­ns­be­schwer­de gegen ein Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ent­schie­den hat, kei­ne wirk­sa­me Belas­tungs­ober­gren­ze bei der Ein­­kom­­men- und Gewer­be­steu­er dar.

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PKW-Abschreibung und private Arbeitnehmer-Nutzung

PKW-Abschrei­bung und pri­va­te Arbeit­neh­mer-Nut­zung

Im Fall der Über­las­sung eines betrieb­li­chen PKW an einen Arbeit­neh­mer zu des­sen pri­va­ter Nut­zung rich­tet sich die im Rah­men des § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG (Wert des Sach­be­zugs) zu ermit­teln­de AfA nicht not­wen­dig nach den Ansät­zen, die der Arbeit­ge­ber bei sei­ner Gewinn­ermitt­lung gel­tend gemacht hat. Viel­mehr ist im Regel­fall von einer

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