Versorgungsanstalt

Ver­sor­gungs­an­stalt

Durch die Zah­lung des Gegen­werts beim Aus­schei­den eines Arbeit­ge­bers aus der Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der fließt den Arbeit­neh­mern nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs kein Arbeits­lohn zu.

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Gewerbeverlust und Gesellschafter

Gewer­be­ver­lust und Gesell­schaf­ter

Der vor­trags­fä­hi­ge Gewer­be­ver­lust i.S. von § 10a GewStG ist bei Gesell­schaf­ter­wech­sel in einer Per­so­nen­ge­sell­schaft nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs mit­un­ter­neh­mer­be­zo­gen zu ermit­teln. Hier­für sind die Gewer­be­er­trä­ge des Anrech­nungs­jah­res und die Fehl­be­trä­ge des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res nach dem Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel und unter Berück­sich­ti­gung von Son­der­be­triebs­ein­nah­men und ‑aus­ga­ben den Mit­un­ter­neh­mern zuzu­ord­nen. Das Merk­mal

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Arbeitnehmer-Reise

Arbeit­neh­mer-Rei­se

Sach­zu­wen­dun­gen an Arbeit­neh­mer anläss­lich einer zwei­tä­gi­gen Rei­se, die sowohl eine Betriebs­ver­an­stal­tung als auch eine aus ganz über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chen Inter­es­sen durch­ge­führ­te Betriebs­be­sich­ti­gung bei einem Haupt­kun­den des Arbeit­ge­bers umfasst, sind nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs grund­sätz­lich auf­zu­tei­len. Die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­ge­bers für eine der­ar­ti­ge Rei­se sind ins­ge­samt kein Arbeits­lohn, wenn

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Arbeitgeberzuschuss in die Gemeinschaftskasse

Arbeit­ge­ber­zu­schuss in die Gemein­schafts­kas­se

Leis­tet ein Arbeit­ge­ber einen Zuschuss zu einer zwei­tä­gi­gen Betriebs­ver­an­stal­tung in eine im Übri­gen von den Arbeit­neh­mern unter­hal­te­ne Gemein­schafts­kas­se, so stellt die­se Zuwen­dung kei­nen Arbeits­lohn dar, wenn der Zuschuss die für die Annah­me von Arbeits­lohn bei Zuwen­dun­gen aus Anlass von Betriebs­ver­an­stal­tun­gen maß­geb­li­che Frei­gren­ze nicht über­schrei­tet.

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Arbeitszimmer im Dachgeschoß

Arbeits­zim­mer im Dach­ge­schoß

Wer­den im Dach­ge­schoss eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses Räum­lich­kei­ten, die nicht zur Pri­vat­woh­nung des Steu­er­pflich­ti­gen gehö­ren, als Arbeits­zim­mer genutzt, so han­delt es sich nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs hier­bei im Regel­fall um ein „außer­häus­li­ches“ Arbeits­zim­mer, das nicht unter die Abzugs­be­schrän­kung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG fällt.

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Zu viele Betriebsfeiern

Zu vie­le Betriebs­fei­ern

Führt ein Arbeit­ge­ber pro Kalen­der­jahr mehr als zwei Betriebs­ver­an­stal­tun­gen für den­sel­ben Kreis von Begüns­tig­ten durch, so wen­det er sei­nen Arbeit­neh­mern nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ab der drit­ten Ver­an­stal­tung Arbeits­lohn zu.

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Fahrtenbuch

Fahr­ten­buch

Steu­er­pflich­ti­ge, denen von ihrem Arbeit­ge­ber ein Fir­men­wa­gen zur Ver­fü­gung gestellt wird, den sie auch für pri­va­te Fahr­ten nut­zen dür­fen, müs­sen den damit ver­bun­de­nen geld­wer­ten Vor­teil als Arbeits­lohn ver­steu­ern. Nach dem Ein­kom­men­steu­er­ge­setz wird der Vor­teil monat­lich pau­schal mit 1% des Brut­to­lis­ten­prei­ses bewer­tet. Alter­na­tiv kön­nen auch die auf die Pri­vat­nut­zung ent­fal­len­den antei­li­gen

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Dividenden von EU-Tochtergesellschaften

Divi­den­den von EU-Toch­ter­ge­sell­schaf­ten

Die Arti­kel 43 EG-Ver­­­trag und 31 des Abkom­mens über den Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum ste­hen nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs einer Rege­lung eines Mit­glied­staats ent­ge­gen­ste­hen, nach der Finan­zie­rungs­auf­wen­dun­gen einer in die­sem Mit­glied­staat unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­gen Mut­ter­ge­sell­schaft für den Erwerb von Betei­li­gun­gen an einer Toch­ter­ge­sell­schaft steu­er­lich nicht abzugs­fä­hig sind, soweit die­se

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Grenzpendler

Grenz­pend­ler

Arti­kel 39 EG-Ver­­­trag steht nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs einer natio­na­len Rege­lung ent­ge­gen­steht, wonach natür­li­che Per­so­nen, die Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit in einem Mit­glied­staat bezie­hen und dort unbe­schränkt steu­er­pflich­tig sind, kei­nen Anspruch dar­auf haben, dass bei der Fest­set­zung des Steu­er­sat­zes für die­se Ein­künf­te in die­sem Staat Ver­lus­te aus Ver­mie­tung und

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Rückstellung bei Altersteilzeit

Rück­stel­lung bei Alters­teil­zeit

Ver­pflich­tet sich ein Arbeit­ge­ber in einer Ver­ein­ba­rung über Alters­teil­zeit, dem jewei­li­gen Arbeit­neh­mer in der Frei­stel­lungs­pha­se einen bestimm­ten Pro­zent­satz des bis­he­ri­gen Arbeits­ent­gelts zu zah­len, so ist für die­se Ver­pflich­tung bereits wäh­rend der vor­an­ge­hen­den Beschäf­ti­gungs­pha­se eine ratier­lich auf­zu­bau­en­de Rück­stel­lung zu bil­den. Denn Ver­bind­lich­kei­ten, die nach Been­di­gung eines schwe­ben­den Geschäfts zu erfül­len sind,

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Veräußerung von Sonderbetriebsvermögen

Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Bei der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen kann unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen eine Rück­la­ge gebil­det und so der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn steu­er­lich kom­pen­siert wer­den. Die­se Rück­la­gen i.S. des § 6b Abs. 3 EStG für Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen sind, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt klar­ge­stellt hat, in der durch die Mit­un­ter­neh­mer­schaft auf­zu­stel­len­den Son­der­bi­lanz zu pas­si­vie­ren.

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Steuerfahnder und Lebensversicherungen

Steu­er­fahn­der und Lebens­ver­si­che­run­gen

Wie­der ein­mal wer­den Steu­er­fahn­der bei Lebens­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten aktiv und ver­lan­gen von den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten Aus­kunft über die dort abge­schlos­se­nen Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge. Von die­ser Ermitt­lungs­maß­nah­me sind ins­be­son­de­re Kapi­­tal- und Ren­ten­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge mit lau­fen­den Bei­trags­zah­lun­gen von mehr als 10.000 ?, Ein­mal­zah­lun­gen von mehr als 50.000 ? oder Bar­ein­zah­lun­gen oder Zah­lun­gen aus dem Aus­land von mehr als

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Zinsen auf ausländische Lebensversicherungen

Zin­sen auf aus­län­di­sche Lebens­ver­si­che­run­gen

Die im Rah­men einer kapi­tal­bil­den­den Lebens­ver­si­che­rung erwirt­schaf­te­ten Zin­sen sind (zumin­dest bei Alt­ver­trä­gen) nicht ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. Dies gilt nach einem jetzt bekannt gewor­de­nen Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch für sol­che Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge, die bei einem aus­län­di­schen Lebens­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men abge­schlos­sen wur­de, das in Deutsch­land selbst kei­ne Ver­si­che­rungs­ge­schäf­te betrei­ben darf.

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Arbeitszimmer während der Arbeitslosigkeit

Arbeits­zim­mer wäh­rend der Arbeits­lo­sig­keit

Nutzt ein Steu­er­pflich­ti­ger ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer wäh­rend einer Pha­se der Erwerbs­lo­sig­keit zur Vor­be­rei­tung auf eine künf­ti­ge Erwerbs­tä­tig­keit, so kann er die Auf­wen­dun­gen für das Arbeits­zim­mer regel­mä­ßig nur gel­tend machen, wenn und soweit ihm der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug auch unter den zu erwar­ten­den Umstän­den der spä­te­ren beruf­li­chen Tätig­keit zuste­hen wür­de.

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Verbindlichkeitenrückstellungen

Ver­bind­lich­kei­ten­rück­stel­lun­gen

Das Bestehen einer unge­wis­sen Ver­bind­lich­keit ist wahr­schein­lich (so daß dafür eine Rück­stel­lung gebil­det wer­den darf/​muss), wenn nach den am Bilanz­stich­tag objek­tiv gege­be­nen und bis zur Auf­stel­lung der Bilanz sub­jek­tiv erkenn­ba­ren Ver­hält­nis­sen mehr Grün­de dafür als dage­gen spre­chen. Ein gegen eine drit­te Per­son in einer ver­gleich­ba­ren Sache ergan­ge­nes erst­in­stanz­li­ches Urteil genügt

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Formwechsel in eine GmbH

Form­wech­sel in eine GmbH

In den Fäl­len des Form­wech­sels einer Per­so­nen­ge­sell­schaft in eine Kapi­tal­ge­sell­schaft darf die Kapi­tal­ge­sell­schaft das über­ge­gan­ge­ne Betriebs­ver­mö­gen gemäß § 25 Satz 1 i.V.m. § 20 Abs. 2 Satz 1 UmwStG 1995 mit sei­nem Buch­wert oder mit einem höhe­ren Wert anset­zen. Mit die­sem Urteil stellt sich der Bun­des­fi­nanz­hof gegen die bis­he­ri­ge Ansicht der Finanz­ver­wal­tung.

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Eigenheimzulage und Kaufpreisrückschenkung

Eigen­heim­zu­la­ge und Kauf­preis­rück­schen­kung

Wird bei dem Abschluss eines Grund­stücks­kauf­ver­tra­ges zwi­schen Ange­hö­ri­gen zugleich die (Rück-)Schenkung des Kauf­prei­ses ver­ein­bart, kann hier­durch nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs eine miss­bräuch­li­che – und damit steu­er­lich unbe­acht­li­che – Gestal­tung zur Erlan­gung der Eigen­heim­zu­la­ge vor­lie­gen. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 27. Okto­ber 2005 – IX R 76/​03

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Renovierungskosten und häusliches Arbeitszimmer

Reno­vie­rungs­kos­ten und häus­li­ches Arbeits­zim­mer

Lie­gen zwar die gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für einen beschränk­ten Abzug der Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer, nicht jedoch jene für einen unbe­schränk­ten Abzug vor, so kann der auf 1 250 ? begrenz­te Abzugs­rah­men nicht dadurch aus­ge­wei­tet wer­den, dass im glei­chen Ver­an­la­gungs­zeit­raum das Arbeits­zim­mer gewech­selt oder ein wei­te­rer Raum für eine künf­ti­ge Nut­zung

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Lohnsteuerpauschalierung in der Landwirtschaft II

Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Land­wirt­schaft II

Trak­tor­füh­rer sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs jeden­falls dann als Fach­kräf­te i.S. des § 40a Abs. 3 Satz 3 EStG und nicht als Aus­hilfs­kräf­te zu beur­tei­len, wenn sie den Trak­tor als Zug­fahr­zeug mit land­wirt­schaft­li­chen Maschi­nen füh­ren. Rei­ni­gungs­ar­bei­ten, die ihrer Art nach wäh­rend des gan­zen Jah­res anfal­len (hier: Rei­ni­gung der Gül­le­ka­nä­le und Her­aus­nah­me der

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Lohnsteuerpauschalierung in der Landwirtschaft

Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung in der Land­wirt­schaft

Bei Aus­hilfs­kräf­ten in Land­wirt­schaft und Forst­wirt­schaft ist für die Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung zu unter­schei­den, ob es sich bei der Aus­hilfs­tä­tig­keit um ganz­jäh­rig anfal­len­de Arbei­ten han­delt oder nicht, denn bei ganz­jäh­ri­gen Arbei­ten darf die Lohn­steu­er für die Aus­hilfs­löh­ne nicht mit dem Pausch­steu­er­satz für land­wirt­schaft­li­che Aus­hilfs­kräf­te von 5% des Arbeits­lohns erho­ben wer­den. Die­se Fra­ge

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Lohnsteuer bei geringfügiger Beschäftigung

Lohn­steu­er bei gering­fü­gi­ger Beschäf­ti­gung

Wer trägt die pau­scha­le Lohn­steu­er bei gering­fü­gi­ger Beschäf­ti­gung? Die­se Fra­ge hat jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­den: Ist im Arbeits­ver­trag eine Brut­to­ver­gü­tung ver­ein­bart, hat der Arbeit­neh­mer die anfal­len­de Lohn­steu­er im Ver­hält­nis zum Arbeit­ge­ber zu tra­gen. Der Arbeit­ge­ber kann die abzu­füh­ren­de Lohn­steu­er von dem ver­ein­bar­ten Lohn abzie­hen. Das gilt auch bei einer gering­fü­gi­gen

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