Zweifache Eigenheimzulage bei Ehegatten

Zwei­fa­che Eigen­heim­zu­la­ge bei Ehe­gat­ten

Ehe­gat­ten, wel­che die Vor­aus­set­zun­gen des § 26 Abs. 1 EStG erfül­len und die zwei in räum­li­chem Zusam­men­hang bele­ge­ne Objek­te inner­halb des För­der­zeit­raums für das ers­te Objekt nach­ein­an­der her­ge­stellt oder ange­schafft haben, kön­nen nicht auf die wei­te­re För­de­rung des ers­ten Objekts zuguns­ten der För­de­rung des zwei­ten Objekts mit der Fol­ge eines Objekt­ver­brauchs

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Hausfinanzierung mit Lebensversicherungen

Haus­fi­nan­zie­rung mit Lebens­ver­si­che­run­gen

Ver­lus­te kön­nen regel­mä­ßig nur dann ein­kom­men­steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den, wenn auf Dau­er auch ein­mal Gewin­ne zu erwar­ten sind. Wer­den vor­aus­seh­bar auf Dau­er nur Ver­lus­te erwirt­schaf­tet, liegt die Ver­mu­tung nahe, dass hier kein Ein­kom­men erzielt, son­dern nur eine steu­er­lich unbe­acht­li­che Lieb­ha­be­rei vor­liegt.

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Einlage eines landwirtschaftlichen Gebäudes

Ein­la­ge eines land­wirt­schaft­li­chen Gebäu­des

Wird eine Woh­nung, die zum land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen gehört hat und die gemäß § 52 Abs. 15 Sät­ze 4 und 6 EStG i.d.F. von 1987 bis 1998 als ent­nom­men gilt, inner­halb von drei Jah­ren nach der Ent­nah­me in ein Betriebs­ver­mö­gen ein­ge­legt, bestimmt sich die AfA-Bemes­­sungs­­grun­d­la­ge nach dem Ein­la­ge­wert.

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Beteiligung des Besitzunternehmens an der Betriebsgesellschaft

Betei­li­gung des Besitz­un­ter­neh­mens an der Betriebs­ge­sell­schaft

Die Antei­le des Besitz­un­ter­neh­mers und beherr­schen­den Gesell­schaf­ters der Betriebs­ka­pi­tal­ge­sell­schaft an einer ande­ren Kapi­tal­ge­sell­schaft, wel­che inten­si­ve und dau­er­haf­te Geschäfts­be­zie­hun­gen zur Betriebs­ka­pi­tal­ge­sell­schaft unter­hält, gehö­ren zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen des Besitz(einzel-)unternehmens.

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Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung

Kos­ten einer psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung

Ein Steu­er­pflich­ti­ger kann Kos­ten für eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung, die ihm von sei­ner Kran­ken­kas­se nicht ersetzt wur­den, als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung steu­er­min­dernd gel­tend machen, wenn es sich um eine geziel­te, medi­zi­nisch indi­zier­te Behand­lung zum Zwe­cke der Hei­lung oder der Lin­de­rung einer aku­ten Erkran­kung han­delt. Finanz­ge­richt Müns­ter, Urteil vom 12.1.2005, – 3 K 2845/​02

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Spekulationsgewinne 1994-99

Spe­ku­la­ti­ons­ge­win­ne 1994 – 99

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat­te bereits im März 2004 ent­schie­den, dass die Besteue­rung von Spe­ku­la­ti­ons­ge­win­nen aus pri­va­ten Wert­pa­pier­ge­schäf­ten in den Ver­an­la­gungs­zeit­räu­men 1997 und 1998 gegen das Grund­ge­setz ver­sto­ße, weil die Besteue­rung in ers­ter Linie von der Mit­­­wir­kungs- und Erklä­rungs­be­reit­schaft des Steu­er­pflich­ti­gen abhän­ge und eine dem Gleich­heits­satz ent­spre­chen­de Durch­set­zung des Steu­er­an­spruchs daher nicht

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Außensteuerrecht EU-Rechts-widrig?

Außen­steu­er­recht EU-Rechts-wid­rig?

Die nach dem deut­schen Außen­steu­er­ge­setz vor­ge­se­he­ne Nach­ver­steue­rung von Ein­künf­ten aus bestimm­ten aus­län­di­schen Betriebs­stät­ten ver­stößt mög­li­cher­wei­se gegen die im EG-Ver­­­trag garan­tier­te Nie­der­las­sungs­frei­heit und die Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit.

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Scheinerlöse bei Schneeballsystemen

Schein­erlö­se bei Schnee­ball­sys­te­men

Teil eines Schnee­ball­sys­tem ist es oft­mals, dem Opfer zwi­schen­zeit­lich durch fin­gier­te Abrech­nun­gen Gewin­ne vor­zu­gau­keln. An die­sen Schein­ge­win­nen will aber das Finanz­amt regel­mä­ßig teil­ha­ben – oft­mals zurecht, wie sich aus zwei jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ergibt.

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Veräußerung von Gesellschaftsanteilen

Ver­äu­ße­rung von Gesell­schafts­an­tei­len

Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) hat sich in zwei Urtei­len mit der Steu­er­pflicht des Gewinns aus einer Ver­äu­ße­rung von Geschäfts­an­tei­len an einer GmbH im Jah­re 1999 befasst. Der maß­geb­li­che § 17 Abs. 1 des Ein­kom­mens­ge­set­zes (EStG) war durch das Steu­er­ent­las­tungs­ge­setz (StEntlG) 1999/​2000/​2002 vom 24. März 1999 mit Wir­kung ab dem 1. Janu­ar 1999 in

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Zebragesellschaften

Zebra­ge­sell­schaf­ten

Sind an ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten meh­re­re Per­so­nen betei­ligt und sind die Ein­künf­te die­sen Per­so­nen steu­er­lich zuzu­rech­nen, so sind die Ein­künf­te und mit ihnen in Zusam­men­hang ste­hen­de ande­re Besteue­rungs­grund­la­gen regel­mä­ßig gemäß § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a der Abga­ben­ord­nung geson­dert und ein­heit­lich fest­zu­stel­len. Das gilt auch für

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Auswärtstätigkeit

Aus­wärts­tä­tig­keit

Seit dem Jah­re 2001 wer­den die Auf­wen­dun­gen von Arbeit­neh­mern für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te mit (der­zeit) 0,30 EUR je Arbeits­tag und Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter abge­gol­ten (sog. Ent­fer­nungs­pau­scha­le). Glei­ches gilt für die Wochen­end­heim­fahr­ten zwi­schen dem Beschäf­ti­gungs­ort und dem Ort des eige­nen Haus­stands im Zuge einer dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung.

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Ansparabschreibungen für Selbständige

Ans­parab­schrei­bun­gen für Selb­stän­di­ge

Im Rah­men der Ans­parab­schrei­bung des § 7g EStG dür­fen Selbst­stän­di­ge, die in den nächs­ten zwei Jah­ren betrieb­li­che Inves­ti­tio­nen pla­nen, unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen bereits heu­te 40% der vor­aus­sicht­li­chen Inves­ti­ti­ons­kos­ten als Betriebs­aus­ga­ben ver­bu­chen.

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Die Betriebsfeier des Chefarztes

Die Betriebs­fei­er des Chef­arz­tes

Steht dem Chef­arzt Kran­ken­haus­per­so­nal sowohl für die Beschäf­ti­gung als Ange­stell­ter als auch für des­sen frei­be­ruf­li­che Tätig­keit zur Ver­fü­gung und lädt der Chef­arzt die­ses Per­so­nal auf eine Weih­nachts­fei­er ein, darf er die dabei ent­stan­de­nen Kos­ten nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts als Betriebs­aus­ga­ben von sei­nem Gewinn abzie­hen.

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Wandelschuldverschreibungen für Arbeitnehmer

Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen für Arbeit­neh­mer

Wird einem Arbeit­neh­mer im Rah­men sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses durch Über­tra­gung einer nicht han­del­ba­ren Wan­del­schuld­ver­schrei­bung ein Anspruch auf die Ver­schaf­fung von Akti­en ein­ge­räumt, wird ein Zufluss von Arbeits­lohn nicht bereits durch die Über­tra­gung der Wan­del­schuld­ver­schrei­bung begrün­det.

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