Steu­er­erklä­rung: Was geschieht, wenn man sie nicht ein­reicht?

Um jene Fra­ge beant­wor­ten zu kön­nen, muss man zuerst ein­mal zwi­schen zwei­er­lei Fäl­len unter­schei­den: den­je­ni­gen Per­so­nen, die per Gesetz nicht zur Abga­be einer Steu­er­erklä­rung ver­pflich­tet sind, und den Bür­gern, die abga­be­pflich­tig sind. Ers­te­re Per­so­nen haben kei­ne Kon­se­quen­zen zu befürch­ten, viel­mehr haben sie sogar bis zum 31.12. des 4. Kalen­der­jah­res, das auf das Jahr der betref­fen­den Steu­er­erklä­rung folgt, Zeit für eine Nach­rei­chung. Bei abga­be­pflich­ti­gen Per­so­nen sieht dies jedoch schon ganz anders aus.

Steu­er­erklä­rung: Was geschieht, wenn man sie nicht ein­reicht?

Ein­hal­tung der Frist ist Ihre Auf­ga­be

Als nicht ein­ge­reicht gilt eine Steu­er­erklä­rung, wenn Sie nicht bis zum 31.05. des fol­gen­den Jah­res beim Finanz­amt abge­ge­ben wur­de. Soll­ten Sie bemer­ken, dass Sie jene Frist nicht ein­hal­ten kön­nen, dür­fen Sie einen Antrag auf Frist­ver­län­ge­rung stel­len, wel­cher in der Regel pro­blem­los bewil­ligt wird. Wenn Sie dies jedoch ver­säu­men, müs­sen Sie mit ver­schie­dens­ten Kon­se­quen­zen rech­nen. Dabei zählt es nicht als Aus­re­de, dass Sie vom Finanz­amt nicht an die recht­zei­ti­ge Abga­be der Steu­er­erklä­rung erin­nert wur­den. Die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Frist ist näm­lich allein Ihre Auf­ga­be. Soll­te Ihnen das Ein­hal­ten der Fris­ten wirk­lich der­art gro­ße Pro­ble­me berei­ten oder Sie kön­nen die­se zuwei­len recht kniff­li­ge Auf­ga­be nicht allein bewäl­ti­gen, so soll­ten Sie sich über­le­gen, ob Sie nicht bes­ser einen Steu­er­be­ra­ter mit der Ange­le­gen­heit betrau­en möch­ten. Jener erstellt die Steu­er­erklä­rung nicht nur so, dass das Ergeb­nis für Sie am güns­tigs­ten aus­fällt, son­dern garan­tiert auch eine Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Fris­ten. Über den Steu­er­be­ra­ters­cout fin­den sicher­lich auch Sie einen erfah­re­nen Bera­ter in Ihrer Nähe, der Sie künf­tig unter­stüt­zen wird.

Fol­gen der Nicht­ein­hal­tung

Wer sei­ne Steu­er­erklä­rung nicht frist­ge­recht ein­reicht, muss damit rech­nen, ein Zwangs­geld an das Finanz­amt zah­len zu müs­sen. Wie hoch die­ses aus­fällt, wird durch Ihr Ein­kom­men und Ihre Liqui­di­tät sowie durch Ihr Ver­hal­ten in der Ver­gan­gen­heit bestimmt. Ver­ges­sen Sie die Abga­be zum ers­ten Mal, ist das Zwangs­geld meist noch recht nied­rig. Wie­der­ho­lungs­tä­ter müs­sen hin­ge­gen mit emp­find­li­che­ren Stra­fen rech­nen. Wei­ter­hin kann das Finanz­amt einen eige­nen Zuschlag für die ver­spä­te­te Ein­rei­chung ver­lan­gen, des­sen Höhe eben­falls stark vari­ie­ren kann. Soll­ten Sie trotz der Auf­for­de­rung durch das Finanz­amt kei­ne Steu­er­erklä­rung ein­rei­chen, so wird die Besteue­rungs­grund­la­ge geschätzt. Die Schät­zung fällt dabei meist zu Unguns­ten des Steu­er­pflich­ti­gen aus. Wis­sen soll­ten Sie eben­falls, dass Sie auch dann immer noch zur Abga­be ver­pflich­tet sind; sonst dro­hen wei­te­re Zwangs­gel­der sowie eine Ankla­ge wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung. Die Stra­fen für die­ses Ver­ge­hen rei­chen von einer Geld­stra­fe bis hin zur Frei­heits­stra­fe.

Wer sich nun direkt an die nächs­te Steu­er­erklä­rung set­zen möch­te, fin­det auf unse­rem Por­tal hier (pri­vat) und hier (betrieb­lich) wich­ti­ge Tipps zur Erstel­lung. Die bes­ten Tricks kennt aber immer noch der Steu­er­be­ra­ter!