Beding­te Gegen­leis­tungs­pflich­ten bei gemisch­ten Schen­kun­gen

Bei der Berech­nung der Schen­kungsteu­er für eine gemisch­te Schen­kung sind auf­schie­bend beding­te Gegen­leis­tungs­pflich­ten des Bedach­ten erst nach Bedin­gungs­ein­tritt zu berück­sich­ti­gen.

Beding­te Gegen­leis­tungs­pflich­ten bei gemisch­ten Schen­kun­gen

Des­wei­te­ren sind Ver­pflich­tun­gen zu einer Ren­ten­zah­lung auf Ver­lan­gen des Steu­er­pflich­ti­gen statt mit dem sich aus § 14 Abs. 1 BewG i.V.m. Anla­ge 9 zu § 14 BewG erge­ben­den Kapi­tal­wert mit dem Ver­kehrs­wert anzu­set­zen, der dem Betrag ent­spricht, der auf der Grund­la­ge der bei Ren­ten­be­ginn maß­ge­ben­den Abge­kürz­ten Ster­be­ta­fel des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes für die Begrün­dung eines den getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen ent­spre­chen­den Ren­ten­an­spruchs an ein Lebens­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men zu ent­rich­ten wäre. Ver­ein­bar­te Wert­si­che­rungs­klau­seln sind dabei nur zu berück­sich­ti­gen, soweit es tat­säch­lich zu einer Ände­rung der Ren­ten­hö­he gekom­men ist.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Febru­ar 2006 – II R 38/​04