Erb­schaft­steu­er­auf­kom­men

Das den Län­dern zuste­hen­de Auf­kom­men der Erb­schaft- und Schen­kungsteu­er hat sich seit 1991 nahe­zu ver­drei­facht. Lag es im Jah­re 1991 für das gesam­te Bun­des­ge­biet noch bei rund 1,35 Mil­li­ar­den Euro, so waren es 2006 3,76 Mil­li­ar­den Euro, wie aus einer Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag her­vor­geht. Betrach­tet man nur die west­deut­schen Län­der ein­schließ­lich Ber­lins, so beläuft sich der Anstieg von 1,35 Mil­li­ar­den Euro 1991 auf 3,7 Mil­li­ar­den Euro 2006. Im Gegen­satz dazu fal­len die Ein­nah­men in den fünf ost­deut­schen Län­dern kaum ins Gewicht. Von 2,4 Mil­lio­nen Euro im Jah­re 1991 stieg das Auf­kom­men nach Regie­rungs­an­ga­ben auf 62,7 Mil­lio­nen Euro im ver­gan­ge­nen Jahr.

Erb­schaft­steu­er­auf­kom­men

Der Anteil der Erb­schaft­steu­er an den Ein­nah­men der Län­der war der Ant­wort zufol­ge im ver­gan­ge­nen Jahr mit 3,01 Pro­zent am höchs­ten in Bay­ern, gefolgt von Baden-Würt­tem­berg mit 2,75 Pro­zent und Schles­wig-Hol­stein mit 2,71 Pro­zent. In den neu­en Län­dern habe der Anteil jeweils unter einem Pro­zent gele­gen, am nied­rigs­ten sei er mit 0,17 Pro­zent in Thü­rin­gen gewe­sen. Im Schnitt habe die­ser Anteil in den west­deut­schen Län­dern bei 2,36 Pro­zent, im Osten bei 0,25 Pro­zent gele­gen. Bezo­gen auf die staat­li­chen Ein­nah­men ins­ge­samt habe in Deutsch­land der Anteil des Erb­schaft­steu­er­auf­kom­mens im Jah­re 2005 "mode­ra­te" 0,53 Pro­zent betra­gen, so die Regie­rung. Im Ver­gleich dazu sei­en es in Frank­reich 1,18 Pro­zent, in den USA 0,92 Pro­zent, in den Nie­der­lan­den 0,86 Pro­zent und in Spa­ni­en sowie Groß­bri­tan­ni­en jeweils 0,71 Pro­zent gewe­sen.