Geschlos­se­ne Fonds in der Erb­schaft­steu­er

Für gewerb­li­che Ver­mö­gen gel­ten in der Schen­kungsteu­er und der Erb­schaft­steu­er beson­de­re Frei­be­trä­ge.
Ein Erlass des baden-würt­tem­ber­gi­schen Finanz­mi­nis­te­ri­ums will die­se nun aber immer dann nicht mehr gewäh­ren, wenn bei geschlos­se­nen Fonds die­se zwar gewerb­li­che Einkünf­te erzie­len, die Fonds-Antei­le aber über Treu­hän­der gehal­ten wer­den.

Geschlos­se­ne Fonds in der Erb­schaft­steu­er

Für Fonds, bei denen die Treu­hand­ver­trä­ge vor dem 01.06.2005 geschlos­sen wur­den, soll aller­dings noch eine Über­gangs­frist bis zum 30.06.2006 gel­ten. Wer an einem sol­chen geschlos­se­nen Fond betei­ligt ist, soll­te also, falls der Fond nicht sei­ne Treu­hand-Kon­struk­ti­on ändert, über­le­gen, ob für die Zukunft vor­ge­se­he­ne Über­tra­gun­gen, etwa an die eige­nen Kin­der, nicht bereits vor­ge­zo­gen wer­den soll­ten.

Finanz­mi­nis­te­ri­um Baden-Würt­tem­berg, Erlass vom 27.06.2005 – 3 – S 3806/​01