Gewich­te­ter Durch­schnitts­er­trag im Stutt­gar­ter Ver­fah­ren

Bei der Wert­ermitt­lung nicht notier­ter Antei­le an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten für Zwe­cke der Erb­schaft- und Schen­kungsteu­er im sog. Stutt­gar­ter Ver­fah­ren ist der gewich­te­te Durch­schnitts­er­trag auf der Grund­la­ge der letz­ten drei vor dem Besteue­rungs­zeit­punkt abge­lau­fe­nen Wirt­schafts­jah­re zu ermit­teln. Das Betriebs­er­geb­nis des im Besteue­rungs­zeit­punkt lau­fen­den Wirt­schafts­jah­res bleibt unbe­rück­sich­tigt.

Gewich­te­ter Durch­schnitts­er­trag im Stutt­gar­ter Ver­fah­ren

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 1. Febru­ar 2007 – II R 19/​05