Meh­re­re Schen­kun­gen

Ein meh­re­re frei­ge­bi­ge Zuwen­dun­gen zusam­men­fas­sen­der Schen­kungsteu­er­be­scheid, der die ein­zel­nen der Besteue­rung unter­wor­fe­nen Lebens­sach­ver­hal­te nicht kon­kret bezeich­net, ist man­gels hin­rei­chen­der inhalt­li­cher Bestimmt­heit nich­tig.

Meh­re­re Schen­kun­gen

Aber: Blei­ben dem Finanz­amt die Umstän­de, die es ihm ermög­li­chen wür­den, die Steu­er für die Ein­zel­zu­wen­dun­gen getrennt fest­zu­set­zen, des­halb unbe­kannt, weil der Steu­er­pflich­ti­ge sei­ne Mit­wir­kungs­pflich­ten (§ 90 AO), ins­be­son­de­re sei­ne Steu­er­erklä­rungs­pflich­ten (§ 149 Abs. 1 AO), ver­letzt hat, kann sich das FA dar­auf beschrän­ken, die Steu­er unter Anga­be des mut­maß­li­chen Zeit­raums, in dem meh­re­re, der Anzahl und Höhe nach unbe­kann­te Zuwen­dun­gen vor­ge­nom­men wur­den, nach einem ein­heit­li­chen (Schätz-)Betrag, der alle Zuwen­dun­gen umfas­sen soll, ein­heit­lich fest­zu­set­zen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 6. Juni 2007 – II R 17/​06