Fest­stel­lun­gen zum aus­län­di­schen Recht – und ihre Bin­dungs­wir­kung

Für das Revi­si­ons­ge­richt sind die vom Finanz­ge­richt zu Bestehen und Inhalt des aus­län­di­schen Rechts getrof­fe­nen Fest­stel­lun­gen grund­sätz­lich bin­dend (§ 155 FGO i.V.m. § 560 ZPO).

Fest­stel­lun­gen zum aus­län­di­schen Recht – und ihre Bin­dungs­wir­kung

Sie sind wie Tat­sa­chen­fest­stel­lun­gen zu behan­deln.

Die Bin­dungs­wir­kung ent­fällt aller­dings, soweit die erst­in­stanz­li­chen Fest­stel­lun­gen kei­ne aus­rei­chen­de Grund­la­ge für eine Ent­schei­dung über das Bestehen und den Inhalt des aus­län­di­schen Rechts geschaf­fen haben 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Juli 2016 – VIII R 73/​13

  1. vgl. BFH, Urteil vom 08.12 2014 – III R 4/​13, BFH/​NV 2015, 845, m.w.N[]