Frei­stel­lungs­auf­trä­ge und die Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer

Bereits in 2008 wur­de jedem Bür­ger eine per­sön­li­che Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer durch das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern per Post zuge­schickt. Anders als die Steu­er­num­mer, behält die neue Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer – lebens­lang – auch nach Umzü­gen oder Ehe­schlie­ßun­gen ihre Gül­tig­keit.

Frei­stel­lungs­auf­trä­ge und die Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer

Ab dem 1. Janu­ar 2011 sind neu erteil­te oder geän­der­te Frei­stel­lungs­auf­trä­ge bei Ban­ken und Finanz­dienst­leis­tern nur wirk­sam, die die Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer des Kon­to­in­ha­bers und ggf. auch die des Ehe­gat­ten ent­hal­ten. Bereits vor dem Jah­res­wech­sel ein­ge­rich­te­te Frei­stel­lungs­auf­trä­ge behal­ten jedoch bis Ende 2015 wei­ter­hin ihre Gül­tig­keit (solan­ge sie nicht geän­dert wer­den); ab dem 1. Janu­ar 2016 muss dann auch für die­se alten Frei­stel­lauf­trä­ge eine Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer vor­lie­gen.

Wenn Sie Ihre eige­ne Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer nicht mehr ken­nen, schau­en Sie auf Ihre Lohn­steu­er­kar­te 2010 oder Ihren letz­ten Ein­kom­men­steu­er­be­scheid, dort ist die Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer ver­zeich­net.

Sie kön­nen Sie ihre Steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer aber auch über das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern unter Anga­be von Name, Adres­se, Geburts­da­tum und Geburts­ort erfra­gen. Die­se Nach­fra­ge kann ent­we­der online oder schrift­lich (Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern, Refe­rat St II 3, 53211 Bonn) erfol­gen, die Ant­wort des BZSt erhal­ten Sie dann per Post. Ihr Finanz­amt darf Ihnen hier­zu aus Daten­schutz­grün­den kei­ne Aus­kunft geben.