Kos­ten­rech­nung an Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te

Nun wer­den auch vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf die Gerichts­kos­ten­rech­nun­gen an den Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten geschickt. Wie das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf mit­teilt, wer­den schon seit eini­ger Zeit – ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Pra­xis – Kos­ten­rech­nun­gen grund­sätz­lich an den Bevoll­mäch­tig­ten des finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens gesandt.

Kos­ten­rech­nung an Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te

Das Gericht weist aus­drück­lich dar­auf hin, dass der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te ledig­lich der Adres­sat und nicht der Schuld­ner der Kos­ten­rech­nung ist. Eine Aus­nah­me bil­det in dem Zusam­men­hang die Inrech­nungstel­lung einer vom Bevoll­mäch­tig­ten bean­trag­ten Akten­ver­sen­dungs­pau­scha­le.

Sowohl für die Vor­aus­zah­lungs- als auch die Kos­ten­rech­nung nach Abschluss des Ver­fah­rens ist der Adres­sat nun der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te. Damit folgt das Finanz­ge­richt der Hand­ha­bung durch den Bun­des­fi­nanz­hof 1.

  1. vgl. u.a. BFH, Beschluss vom 06.05.1998 – IX E 2/​98, BFH/​NV 1999, 46[]