Neu­auf­la­ge der Pend­ler­pau­scha­le

Die Bun­des­tags­frak­tio­nen der Regie­rungs­ko­ali­ti­on haben jetzt zur Umset­zung des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zur steu­er­li­chen Ent­fer­nungs­pau­scha­le den "Ent­wurf eines Geset­zes zur Fort­füh­rung der Geset­zes­la­ge 2006 bei der Ent­fer­nungs­pau­scha­le" im Bun­des­tag ein­ge­bracht. Damit soll die Rechts­la­ge von 2006 auch für die Zeit ab 2007 – ent­spre­chend der Über­gangs­re­ge­lung des BVerfG – fort­ge­schrie­ben wer­den.

Neu­auf­la­ge der Pend­ler­pau­scha­le

Im Unter­schied zur Über­gangs­re­ge­lung des BVerfG sol­len aller­dings die Auf­wen­dun­gen für die Benut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­mit­tel abzieh­bar sein, auch soweit sie den als Ent­fer­nungs­pau­scha­le abzieh­ba­ren Betrag über­schrei­ten. Außer­dem sieht der Gesetz­ent­wurf vor, dass auch Unfall­kos­ten wie­der als außer­ge­wöhn­li­che Auf­wen­dun­gen absetz­bar sind und nicht mehr als durch die Ent­fer­nungs­pau­scha­le abge­gol­ten gel­ten.

In die glei­che Rich­tung geht auch ein Geset­zes­ent­wurf, den der Frei­staat Bay­ern in den Bun­des­rat ein­ge­bracht hat und der dort mor­gen bera­ten wer­den soll, nach­dem der Finanz- und der Ver­kehrs­aus­schuss des Bun­des­ra­tes bereits die Ein­brin­gung des Gesetz­ent­wur­fes beim Deut­schen Bun­des­tag emp­foh­len haben.