Nicht­be­grün­dung eines Rechts­mit­tels – und sei­ne Rück­nah­me

Wird von einem Ange­hö­ri­gen eines rechts- oder steu­er­be­ra­ten­den Berufs nach Ein­le­gung einer Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de mit­ge­teilt, dass eine Begrün­dung der Beschwer­de nicht mehr erfol­ge, kann die­ses Vor­brin­gen nicht als Rück­nah­me gewer­tet wer­den.

Nicht­be­grün­dung eines Rechts­mit­tels – und sei­ne Rück­nah­me

Denn es bezieht sich nur auf die Begrün­dung des Rechts­mit­tels, nicht aber auf das Rechts­mit­tel selbst, bringt also die Rück­nah­me­ab­sicht eines pro­zes­su­al erfah­re­nen Bevoll­mäch­tig­ten gera­de nicht unzwei­fel­haft zum Aus­druck.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 18. Janu­ar 2017 – IV S 8/​16